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RB Leipzig erobert Tabellenführung zurück – 7381 Zuschauer sehen wenig Glanzpunkte

RB Leipzig erobert Tabellenführung zurück – 7381 Zuschauer sehen wenig Glanzpunkte

In einer spielerisch mäßigen Partie haben sich die Fußballer von RB Leipzig am Sonntag gegen die Reservemannschaft von Hertha BSC mit 1:0 (1:0) durchgesetzt. Zwar sorgte das Team von Trainer Peter Pacult für wenig Glanzpunkte in der Arena Leipzig.

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Wurde von seinen Kollegen nach dem Tor geherzt: RB-Stürmer Daniel Frahn.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Der dritte Sieg in Serie reichte jedoch, um sich in der Regionalliga die Tabellenspitze zurück zu erobern.

„Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Die zweite Halbzeit war dann ein bisschen lebendiger und aggressiver. Das hat mir in der ersten komplett gefehlt. Aber wichtig sind die drei Punkte“, analysierte Pacult die Partie.

Während der RB-Coach mit der Leistung seiner Mannschaft dieses Mal nicht einverstanden war, zeigte sich sein Kollege zufriedener: „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Heute standen ein paar Jungs auf dem Feld, die heute überhaupt das erste Mal im Männerbereich gespielt haben“, erklärte Gäste-Coach Karsten Heine. Und dafür habe sich sein Team gut dagegen gestemmt, besonders in der ersten Halbzeit.

Wie von RB-Trainer Peter Pacult vorausgesagt, entpuppten sich die Berliner als unangenehmer Gegner, der besonders in der Deckung kompakt stand. Dementsprechend war die erste Halbzeit sehr ausgeglichen. Lediglich zu Beginn der Begegnung dominierte Leipzig das Spielgeschehen – was mit der 1:0-Führung durch Kapitän Frahn belohnt wurde. Nachdem Torhüter Pascal Borel einen weiten Abstoß gegeben hatte, passte die Berliner Deckung einen Moment nicht auf. Frahn hinterlief seinen Gegenspieler, der den Ball ungewollt durchließ. Der RB-Kapitän nahm den Ball direkt aus der Luft an und zog aus 25 Metern unhaltbar ab.

Im weiteren Spielverlauf verpasste es RB jedoch, die Führung auszubauen. „Wir haben es nach dem ersten Tor verpasst, weiter Druck zu machen. Dann hätten wir es einfacher haben können“, sagte Pascal Borel. „Aber die Priorität bestand darin, die drei Punkte zu holen. Alles andere ist egal.“

Unterdessen stand Hertha weiterhin effektiv in der Deckung, machte es den Leipzigern schwer. Dagegen ließ der Gegner den Druck und die nötigen Ideen im Angriff vermissen.

Ideenlos spielte jedoch auch RB zu Beginn der zweiten Halbzeit. Pacult reagierte, und brachte für den erstmals in der Saison auflaufenden Maximilian Watzka Sebastian Heidinger. Watzka war zuvor in die Startelf gerückt, weil Timo Röttger mit Schlüsselbeinbruch längere Zeit verletzt ausfällt.

Der Wechsel zahlte sich zumindest spielerisch aus: Heidinger setzte sich gut in Szene, machte immer wieder Druck auf der rechten Seite, so dass RB unmittelbar hintereinander zu mehreren klaren Torchancen kam. Nur verwerteten die Roten Bullen ihre Möglichkeiten nicht. „Zwar war der Sieg nicht wirklich in Gefahr. Aber es gibt immer Zufallsaktionen, die zu Gegentoren führen können. Zum Glück war das heute nicht der Fall“, war Borel froh.

RB: Borel – Ernst, Sebastian, Wallner (Kammlott 69.), Rockenbach da Silva, Frahn, Watzka (Heidinger 54.), Kocin, Geißler (Schulz 85.), Franke, Müller.

Hertha: Strebinger – Banze, Binting, Breitkreuz, Kurtaj, Saberdest (Zingu 69.), Gerber, Uslucan (Gottschick 83.), Petrovic, Holland, Brecht.

Tore: 1:0 Frahn (18.)

Zuschauer: 7381

Anne Kunze

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