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RB Leipzig erwartet Hertha-Youngsters – Coach Zorniger: „Die haben eine Menge Qualität“

RB Leipzig erwartet Hertha-Youngsters – Coach Zorniger: „Die haben eine Menge Qualität“

Souveräner Tabellenführer, noch keine Niederlage in dieser Saison – bei Rasenballsport Leipzig läuft es derzeit rund. Und dennoch üben sich die Bullen in Selbstkritik, versuchen demütig den Punktverlust bei latent blutgrätschenden Plauenern vergangenes Wochenende zu erklären.

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RB-Abwehrspieler Christian Müller im Heimspiel gegen Hertha BSC am 18. März 2012. (Archivfoto)

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Stichwort Körpersprache: Die hat zuletzt nicht immer gestimmt, sagt Cheftrainer Alexander Zorniger.

„Ich will, dass wir nach Fouls wieder aufstehen und weiter machen, auch wenn es das fünfte war“, erklärte der 45-Jährige am Donnerstag vor einem Dutzend lauschender Journalisten. Und weil gute Trainer sogar dem Misserfolg noch etwas Postives abgewinnen können, schob er eilig hinterher: „Irgendwo war es auch mal gut, dass wir nicht gewonnen haben. Wir haben die Fehler in dieser Woche analysiert und ich kann sagen: Dann hatten wir zwei wirklich gute Trainingstage.“

Ob seine Spieler das unerschrockene Aufstehen nach schmerzhaftem Körperkontakt künftig besser praktizieren, wird sich an diesem Wochenende eher noch nicht erkennen lassen. Denn mit der U23 von Hertha BSC kommt am Samstag (Anpfiff 13.30 Uhr) eine gänzlich andere Truppe als die Plauener in die Leipziger Red Bull Arena. Das weiß auch RB-Innenverteidiger Niklas Hoheneder und freut sich auf mehr Fußballkunst und weniger Körperattacke. „Hertha hat eine hungrige, spielstarke Mannschaft. Trotzdem kommt uns der Gegner mehr gelegen, als die Plauener. Denn die verbarrikadieren sich nicht so. Ich denke, es wird für uns auch leichter, sie zu bezwingen“, sagte der 26-Jährige aus Linz.

Sein Übungsleiter glaubt indes nicht an einen lockeren Samstagspaziergang der Rasenballsportler, warnt vor der mehrheitlich blutjungen Gegner-Truppe. „Ich habe Hertha selbst schon gesehen und muss sagen: Die haben eine Menge Qualität im Kader und zuletzt haben sie ja auch in Magdeburg gewonnen. Das wird ein enges Ding für uns“, sagte Zorniger, der wohl am Samstag auf Stefan Kutschke verzichten muss. Der mit bisher vier Treffern gegen die Berliner auch als Hertha-Schreck bekannte Sturmtank habe sich im Training leicht verletzt und werde bis zum Samstag nicht wieder fit, erklärte der Coach. Deshalb soll nun Carsten Kammlott aus dem zweiten Glied ins Rampenlicht rücken: „Stürmer Nummer drei ist in guter Verfassung und wird zeigen, was er kann“, sagte der RB-Chefcoach.

Stürmer Nummer vier, Jungbulle Tom Nattermann, hat nach seiner Schulterverletzung im August zumindest schon wieder das Training aufgenommen. An einen Job als Joker ist am Samstag wohl aber noch nicht zu denken.

Matthias Puppe

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