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RB Leipzig gegen Braunschweig: Niedersachsen geben sich selbstbewusst

RB Leipzig gegen Braunschweig: Niedersachsen geben sich selbstbewusst

Das Kräfteverhältnis zwischen dem Regionalligisten RB Leipzig und den jungen Kickern des nächsten Gegners in der Liga, der zweiten Mannschaft von Eintracht Braunschweig, könnte nicht größer sein.

Leipzig. Das ist auch Christian Benbennek, Trainer des „Löwen"-Nachwuchses, vor der Partie des zweiten Spieltags am Freitag bewusst. „Die Rollen könnten nicht klarer verteilt sein: RB ist der Top-Favorit, wir sind der Underdog", sagte er am Mittwoch gegenüber LVZ-Online. Die roten Bullen würden vom Kader her ein, zwei Ligen zu tief spielen.

Aber bange machen gilt für ihn auch vor RB nicht. „Wir werden das Spiel nicht wegschenken", sagt der Eintracht-Übungsleiter. „Eine Strategie, wie wir das Spiel gewinnen können, haben wir parat." Er werde seine Mannschaft animieren, mitzuspielen und Akzente zu setzen. Mauern und auf ein Unentschieden zu hoffen, kommt für Benbennek gar nicht in Frage: „Das ist ja kein UEFA-Pokalspiel, bei dem man mit einem Unentschieden weiterkommen kann." Außerdem entspreche diese Spielart nicht seiner Mentalität und somit auch nicht der seiner Elf. Die jungen Spieler sollen so spielen wie in der abgelaufenen Oberliga-Saison: mit Kombinationsfreude und Offensivfußball.

Im Duell der Aufsteiger ist die Ausgangslage nach dem ersten Spieltag ganz unterschiedlich. Zwar konnte der Eintracht-Nachwuchs das erste Saisonspiel gegen Oberneuland 2:0 gewinnen, wohingegen die Rasenballer nur ein 1:1-Unentschieden erreichten. Doch war der Eintracht-Trainer mit den gezeigten Leistungen insgesamt nicht zufrieden. „Der Sieg gegen Oberneuland tat als Neuling gut, aber spielerisch konnten wir nichts zeigen", sagte Benbennek. Außerdem müsse sich seine Mannschaft noch an das hohe Tempo in der Regionalliga gewöhnen. Die Rasenballer hingegen hatten sich gegen Türkiyemspor Berlin zumindest spielerisch gut präsentiert und viele Chancen herausgearbeitet - nur das Endergebnis stimmte aus RB-Sicht nicht.

Die roten Bullen wollen dieses Malheur mit einem Sieg in Braunschweig ausgleichen. Die Chancen stehen dafür gut. Das sieht auch der Eintracht-Trainer ähnlich. Ob seine Mannschaft Siegchancen habe? „Fallen Ostern und Weihnachten am Freitag zusammen?", fragte Benbennek, um sich gleich wieder bescheiden optimistisch zu zeigen. „Aber lassen sie uns die Partie erstmal spielen. Dann werden wir sehen."  

Michael Dick

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