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RB Leipzig gegen HSV II: Die roten Bullen wollen "ihr Ding durchziehen" und siegen

RB Leipzig gegen HSV II: Die roten Bullen wollen "ihr Ding durchziehen" und siegen

Gegen die „Störche" von Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg hat der psychologische Trick von RB-Trainer Tomas Oral gut geklappt: einfach die Favoritenrolle an den Kontrahenten abgegeben und am Ende drei Punkte kassiert - nach zuvor drei Unentschieden gegen vermeintlich schwächere Mannschaften.

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Tomas Oral gibt die Marschrichtung der Bullen vor.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Vor dem Regionalliga-Gastspiel am Sonntag (13 Uhr) bei der zweiten Mannschaft des Hamburger SV in der Imtech-Arena stellt Oral das Licht seiner roten Bullen hingegen nicht mehr unter den Scheffel.

„In diesem Spiel sind wir vielleicht der Favorit", sagt Oral. Um dann aber deutlicher zu werden: „Wenn wir dort unser Ding durchziehen, gewinnen wir." Oral wäre aber nicht Oral, würde er das Wort „wenn" nicht betonen. So warnt er vor den zweiten Mannschaften in der Liga generell und der Aufgabe am Sonntag im Speziellen: „Wir bekommen höllische Probleme, wenn wir die zweiten Mannschaften unterschätzen. Wir dürfen gegen den HSV nicht 10 Prozent nachlassen", sagt der 37-Jährige. Der schwarz-weiß-blaue Nachwuchs habe „viel Potential". Auch wenn die Abläufe in dessen Spiel noch nicht harmonisierten.

Womit zuallererst die unsichere Abwehr gemeint ist. Die hebt selbst HSV-Übungsleiter Rudolfo Esteban Cardoso hervor: Es sei momentan „schwierig, eine stabile Viererkette zu bilden." Das liege an den vielen Verletzten und dem ständigen Austausch mit dem Profi-Kader.

Die Kulisse wird am Sonntag wie für Profis gemacht sein: Rund 20.000 Zuschauer werden zum Spiel erwartet, da nach der Partie gegen RB das Lokalderby zwischen der ersten Mannschaft und dem FC St. Pauli live in der Arena übertragen wird. „Das ist ein richtiger Ansporn", freut sich RB-Stürmer Daniel Frahn auf die Atmosphäre. „Ist doch viel schöner, als vor ein paar hundert Zuschauern zu spielen."Der 23-Jährige teilt die Meinung seines Trainers, was die Stärke des Gegners betrifft: „Die haben gute Spieler, sonst hätte der HSV sie nicht geholt." Am Ziel für den Ausflug in den hohen Norden ändert das aber nichts: „Natürlich wollen wir da gewinnen", sagt Frahn.Bei der Jagd nach drei Punkten wird Torhüter Christopher Gäng fehlen, der sich einen grippalen Infekt eingehandelt hat. Der Einsatz von Tom Geißler ist mehr als fraglich. „Er ist angeschlagen und hat nicht am Training teilgenommen. Es sieht gar nicht gut aus", sagt der Trainer der Bullen. Doch Oral hat qualitativ genug Möglichkeiten. Alexander Laas steht zum Beispiel bereit, um an alter Wirkungsstätte aufzulaufen.

Michael Dick

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