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RB Leipzig gewinnt in Unterzahl in der Nachspielzeit - Frahn und Kaiser selbstbewusst

RB Leipzig gewinnt in Unterzahl in der Nachspielzeit - Frahn und Kaiser selbstbewusst

Dramatik pur in Burghausen: RB Leipzig hat am Sonnabend gegen den SV Wacker in der Nachspielzeit mit 2:1 gewonnen. Die Bullen mussten die letzten 30 Minuten sogar mit einem Mann weniger auskommen.

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Freut sich über den Sieg in letzter Minute gegen Burghausen: RB-Stürmer Daniel Frahn.

Quelle: GEPA

Burghausen. Der Aufsteiger bleibt damit in der dritten Liga ungeschlagen. Den entscheidenden Treffer erzielte Dominik Kaiser mit der letzten Aktion in der Partie. "Wir haben die ganze Zeit an den Sieg geglaubt und versucht, Burghausen weiter unter Druck zu setzen", so Kaiser. RB belegt nun Rang fünf.

Mehr Mut im Zweikampf hatte RB-Trainer Alexander Zorniger in dieser Woche von seinen Männern gefordert. Linksverteidiger Anthony Jung hat seinen Chef verstanden. In der 13. Minute setzte er zu einem Dribbling an, ließ gleich drei Burghausener stehen und legte mit der Sohle auf Daniel Frahn ab. Der Kapitän setzte noch einen drauf und hämmerte den Ball aus dem Stand und 20 Metern Entfernung in das linke Eck des Wacker Tors. Dritter Saisontreffer für Frahn und frühe Führung für den Aufsteiger vor rund 350 mitgereisten Bullenfans. Der RB-Stürmer hatte keinen Zweifel an einem Auswärtserfolg. "Burghausen hat nicht einmal richtig aufs Tor geschossen. Deswegen ist unser Sieg verdient."

Die Anhänger waren mit dem Jubeln noch gar nicht fertig, da stand es schon 1:1. Wacker-Coach Georgi Donkow hat offenbar das Pokalspiel der Leipziger gegen Augsburg ganz genau analysiert. Wie schon gegen den Bundesligisten, bekam die RB-Defensive nach einer Ecke den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum. Der von Unterhachingen zu den Oberbayern gewechselte Stephan Thee schlug das Leder an den kurzen Pfosten und Tobias Schröck köpfte in der 16. Minute die Kugel unter die Latte und erzielte damit das erste Saisontor seiner Mannschaft. Torhüter Fabio Coltorti hatte keine Abwehrchance. Damit hatten die 2600 Zuschauer auch schon die Höhepunkte der ersten Hälfte gesehen. Was folgten waren jede Menge Fouls und Freistöße. "Wir haben den Gegner in den ersten 20 Minuten gut im Griff gehabt. Mit dem Spiel ohne Ball bin ich heute zufrieden. Nur das Spiel mit dem Ball war zu statisch", fasste Zorniger zusammen.

Rote Karte gegen Willers

Gleich nach dem Wiederanpfiff probierte es Jung noch einmal, drang in den Strafraum der Gastgeber ein und legte wieder auf Frahn ab. Sein Schuss blieb aber in der Abwehr hängen. Kurz danach mussten die Bullen erneut einen Rückschlag in einer Drangphase hinnehmen. Tobias Willers brachte Angelo Hauk zu Fall. Schiedsrichter Marcel Göpfrich wertete das Foul als Notbremse und zog die rote Karte. Zorniger stellte nun um, brachte Tim Sebastian für Dennis Thomalla, der in Burghausen erstmals in der Startelf stand und Clemens Fandrich auf die Bank verdrängt hatte.

Zorniger ließ weiter auf Sieg spielen und von der Unterzahl war auf dem Feld nur wenig zu bemerken. Jung hatte zehn Minuten vor dem Ende den Siegtreffer auf dem Kopf. Burghausens Keeper Stephan Loboué klärte aber mit einer Glanzparade. RB ließ nicht locker. Mit der letzten Aktion in der Begegnung spielte Frahn den Ball auf Matthias Morys, der gefühlvoll weiter zu Dominik Kaiser passte. Der Mittelfeldstratege zog aus fünf Metern ab und der Ball rollte über die Linie. Abpfiff und Sieg für die Bullen!

Burghausen:

Loboué - Burkhard, Taffertshofer, Eberlein, Moser - Schröck, Burkhardt (72. Mokhtari) - Holz, Kulabas, Thee (80. Müller) - Hauk

RB Leipzig:

Coltorti - Judt, Hoheneder, Willers, Jung – Thomalla (57. Sebastian), Kaiser, Schulz - Poulsen (90. Ernst), Frahn, Kammlott (65. Morys)

Tore:

0:1 Frahn (13.), 1:1 Schröck (16.), 1:2 Kaiser (90.+3)

Rote Karte:

Willers (Notbremse 57.)

Zuschauer:

2600

Schiedsrichter:

Marcel Göpferich (Bad Schönborn)

Matthias Roth

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