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RB Leipzig lässt Magdeburg beim 4:0 keine Chance – Stefan Kutschke mit drei Toren

RB Leipzig lässt Magdeburg beim 4:0 keine Chance – Stefan Kutschke mit drei Toren

RB Leipzig hat nach dem mageren Pokalspiel gegen Neugersdorf in der Regionalliga eine beeindruckende Antwort gegeben. Der Spitzenreiter gewann am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg mit 4:0 und ließ den Gästen nicht den Hauch einer Chance.

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Stefan Kutschke (RB Leipzig) umd Peter Hackenberg (Magdeburg) im Zweikampf

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. „Das war die beste erste Halbzeit seit ich hier Trainer bin“, lobte RB-Coach Alexander Zorniger seine Schützlinge nach dem Spiel.

Vielleicht hätten die Bördeländer vor der Partie einfach nur das Stadionheft lesen sollen. Dann wäre auch ihnen klar gewesen: Stefan Kutschke fühlt sich im April besonders wohl. Mehr als ein Viertel seiner RB-Treffer erzielte der 24–Jährige in diesem Monat. Am Sonntag polierte er seine Bilanz weiter auf. Mit zwei Toren in der ersten Halbzeit brachte der Stürmer seine Bullen früh auf die Siegerstraße. In der zweiten Hälfte ließ er auch noch den dritten Treffer folgen, ehe Daniel Frahn den Endstand herstellte. „Das war heute dritte gegen vierte Liga“, schätzte FCM-Trainer Andreas Petersen ein. Sein Team habe gegen eine „geile Mannschaft bei toller Stimmung“ gespielt. „Wir drücken jetzt alle für RB die Daumen“, so Petersen.

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Leipzig. RB Leipzig hat nach dem mageren Pokalspiel gegen Neugersdorf in der Regionalliga eine beeindruckende Antwort gegeben. Der Spitzenreiter gewann am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg mit 4:0 und ließ den Gästen nicht den Hauch einer Chance. „Das war die beste erste Halbzeit seit ich hier Trainer bin“, lobte RB-Coach Alexander Zorniger seine Schützlinge nach dem Spiel.

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Kuriose Entwicklung des 1:0 in der 18. Minute: Während Kutschke nach einem vermeintlichen Foul vergeblich auf den Pfiff wartete, schnappte sich Kollege Frahn den Ball, sprintete damit in Richtung Eckfahne und flankte vor das Magdeburger Tor. Die ganz in Blau gekleidete Abwehr der Gäste wirkte wie festgetackert und konnte den wieder heran sprintenden Kutschke nicht mehr bei seinem wuchtigen Kopfball zur Führung stoppen. Sechs Minuten später war Kutschke nach Freistoß von Dominik Kaiser erneut mit dem Kopf zur Stelle und erhöhte auf 2:0.

RB dominierte die ersten 45 Minuten, machte das, was Trainer Alexander Zorniger verlangt – hohe Laufbereitschaft zeigen und früh den Ball erobern. Hinzu kam Spielfreude in der Magdeburger Hälfte. Der zuletzt kritisierte Thiago Rockenbach da Silva drehte sich in der 37. Minute mit dem Ball am Fuß um die eigene Achse und wurde dabei von Nils Butzen umgerissen. Den Freistoß schoss der Brasilianer selbst ohne Anlauf und hämmerte den Ball an die Unterkante der Latte. Die Zuschauer feierten das vermeintliche 3:0, Schiedsrichter Stefan Kleinschmidt aus Leinefeld sah die Kugel nicht hinter der Linie. „Ich habe den Ball im Tor gesehen, einige Magdeburger auch“, so Rockenbach. Die Auflösung lieferten in der Halbzeit die RB-Videoanalysten: Es war ein regulärer Treffer.

Gleich nach Wiederanpfiff war dann auch den Magdeburgern klar: Hier ist nichts zu holen. In der 48. Minute spielten Rockenbach und Frahn Mini-Tiki-Taka vor dem FCM-Strafraum und legten dann wieder für Kutschke auf, der sein drittes Tor erzielte. Von den Gästen sahen die Zuschauer reichlich wenig. Der von Trainer Petersen als „moderner Mario Götze“ bezeichnete Fabio Viteritti blieb blass. „RB war heute klar besser, so spielen die auch in der dritten Liga oben mit“, meinte der 19-jährige Magdeburger.

Neben den drei Punkten haben die Leipziger auch ein zweites Duell klar gewonnen – den Wettstreit der Fankurven. Unterstützten in den vergangenen Jahren noch 2000 bis 3000 Magdeburger ihre Mannschaft als blau-weiße Stimmungswand im Sektor D, hatten sich am Sonntag nur knapp 1000 Schlachtenbummler auf den Weg gemacht. Spätestens nach dem dritten Treffer überließen sie den Bullenfans das Feld und hörten mit an, wie diese zum Spiel eines Solotrompeters „We are the Champions“ sangen und in der 90. Minute das 4:0 durch Frahn in dessen 100. RB-Pflichtspiel bejubelten.  

RB Leipzig:

Coltorti – Judt, Franke, Hoheneder, Müller, Rockenbach (79. Kammlott), Kaiser, Schulz, Fandrich (60. Röttger), Frahn, Kutschke (71. Karikari)

1. FC Magdeburg:

Tischer – Lenk, Hackenberg, Teixeira Rebelo, Butzen, Beil, Burdenski (64. Boltze), Beck (64. Krieger), Friebertshäuser, Kurth (71. Blume), Viteritti

Tore:

1:0 Kutschke (18.), 2:0 Kutschke (24.), 3:0 Kutschke (48.), 4:0 Frahn (90.)

Zuschauer:

7432

Matthias Roth

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