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RB Leipzig montiert Logo auf dem Stadiondach - Projekt Frauen-Fußball gestartet

RB Leipzig montiert Logo auf dem Stadiondach - Projekt Frauen-Fußball gestartet

Wer künftig an Leipzigs großem Fußball-Stadion vorbeigeht, sieht auf einen Blick, wer hier seine Heimstätte hat. Das Red-Bull-Logo leuchtet dann von allen vier Seiten von den Querstreben des Daches nach innen und nach außen.

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Veränderte Ansicht oben, Präparationen für den neuen Rasen unten.

Quelle: Volkmar Heinz

Am Dienstag wurde auf der Westseite das erste Banner angebracht.

Geplant und angekündigt waren diese Installationen schon länger. "Aber der harte Winter hat zur Verzögerung geführt", erklärt Uli Wolter. Der RB-Geschäftsführer bestätigte, dass es weitere Veränderungen im Stadion geben werde - konkret wurde er nicht. Es darf angenommen werden, dass zunächst der Aufstieg in die 3. Liga gelingen soll.

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Wer künftig an Leipzigs großem Fußball-Stadion vorbeigeht, sieht auf einen Blick, wer hier seine Heimstätte hat. Das Red-Bull-Logo leuchtet dann von allen vier Seiten von den Querstreben des Daches nach innen und nach außen. Am Dienstag wurde auf der Westseite das erste Banner angebracht. Unterdessen forcieren die Rasenballer ihr Projekt Frauen-Fußball.

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Der Rasen bleibt weiter grün, und am Mittwoch wird ein neuer Belag verlegt - Kosten etwa 120000 Euro. "Der alte war fast zwei Jahre alt und musste an mehreren Stellen oft ausgebessert werden", so Wolter. Er geht davon aus, dass der aus Holland angelieferte Rasen angesichts höherer Temperaturen schnell anwachsen wird und das nächste Heimspiel ohne Probleme darauf bestritten werden kann. Regionalliga-Schlusslicht Torgelower SV Greif ist am 20. April der erste Gegner auf dem neuen Untergrund.

Auf dem RB-Nachwuchszentrum am Cottaweg steht die nächste Baustufe bevor. Sechs Architekturbüros hatten ihre Bewerbungen abgegeben, drei wurden in die engere Wahl einbezogen. Wolter: "Unsere Entscheidung ist gefallen." Wer den Zuschlag erhalten hat, behält Wolter für sich. Man müsse erst noch mit der Stadt darüber sprechen.

Auf dem Trainingszentrum werden sich demnächst auch Mädchen tummeln. RB gründet eine weibliche U 12- und U 14-Mannschaft, hat dafür auch schon zwei nebenamtliche Trainer verpflichtet. In der nächsten Saison soll der Spielbetrieb aufgenommen werden. Die Talentesichtung vom 8. bis 10. Mail will RB auch dazu nutzen, interessierte Mädchen zu finden (Anmeldung unter http://redbulls.com/soccer/leipzig).

"Wir werden mit unserem Projekt Frauen-Fußball ganz unten anfangen", stellt Wolter klar und tritt damit Gerüchten entgegen, RB werde die Frauen-Abteilung des 1. FC Lok übernehmen.

In der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main dürften diese RB-Pläne mit Freude vernommen werden. Frauenfußball steht bei den wichtigsten Funktionären des deutschen Fußballs hoch im Kurs, und Leipzig - speziell der 1. FC Lok - galt insbesondere mit dem Bundesliga-Aufstieg 2011 als Hoffnungsträger. Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte das bei seinen Besuchen an der Pleiße mehrmals bekräftigt. Zwanziger ist zwar nicht mehr im Amt, aber an der Strategie des Verbandes hat sich nichts geändert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.04.2013

Winfried Wächter

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