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RB Leipzig muss auswärts in Berlin wegen schlechten Wetters auf Kunstrasen ausweichen

RB Leipzig muss auswärts in Berlin wegen schlechten Wetters auf Kunstrasen ausweichen

Die schlechte Nachricht zuerst: Der Berliner Jahnsportpark, eigentliche Austragungsstätte der Partie zwischen RB Leipzig und Union Berlin II, ist wegen des Winter-Wetters nicht bespielbar.

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Im Hinspiel in der Red-Bull-Arena erkämpften die Union-Youngsters ein 1:1. (Archivfoto)

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Nun die gute Nachricht: Wie die Leipziger am Dienstag mitteilten, wurde ein Ersatz gefunden. Der Regionalliga-Primus tritt am Mittwoch auf einem Kunstrasenplatz am Bruno-Bürgel-Weg an.

"Die Entscheidung ist nachzuvollziehen. Für uns wird es eine Umstellung", erklärte RB-Trainer Alexander Zorniger zu der kurzfristigen Änderung. Den Gegner hat er gut studiert. "Ich erwarte Berlin als technisch gute Mannschaft, die aggressiv auftreten wird." Trotz der bestenfalls mäßigen Leistung beim 1:1 im Hinspiel, blickt der Übungsleiter der Begegnung mit dem Tabellen-15. (Anstoß: 17.30 Uhr) optimistisch entgegen. "In der Vorrunde hat uns eine enorme Laufbereitschaft in allen Situationen ausgezeichnet - dort müssen wir wieder hin."

Auch wenn die Berliner Fans vor zwei Jahren gegen ein freundschaftliches Kräftemessen der beiden Klubs protestierten, wird das Spiel am Mittwoch friedlich ablaufen, glaubt Lars Schnell. „Das wird alles ganz relaxt, die Konstellation ist ja nun auch eine ganz andere“, sagte der Union-Fanbeauftragte gegenüber LVZ-Online.

Ein Punktspiel sei eine Pflichtaufgabe, die absolviert werden muss, so Schnell weiter. Für den im März 2011 geplanten Test der Zweitliga-Kicker gegen den Leipziger Mäzen-Club traf diese Unvermeidbarkeit aber nicht zu. Deshalb hätten die Anhänger rebelliert und der Club die Partie letztendlich auch wieder abgesagt.

Wie Schnell weiter berichtetet, stehen die Vorbereitungen für das Mittwochsspiel des Tabellen-Fünfzehnten gegen den Liga-Krösus auch nicht unter besonderen Sicherheitsauflagen. Die Union-Youngsters gerieten bisher ohnehin kaum in den Fokus der enthusiastischen Anhänger, so Schnell: „Gut möglich, dass da morgen nur ein paar Kiebitze kommen, vielleicht ein paar Eltern der Spieler.“

Auch ohne Unterstützung von den Rängen hält der Fanexperte zumindest einen Punktgewinn gegen die Roten Bullen für denkbar: „Das Spiel wird für uns natürlich eine schwere Aufgabe, aber wenn ich mich recht erinnere, gab es ja auch im Hinspiel keinen Leipziger Sieg“, so Schnell verschmitzt. Am 12. August hatte Union-Stürmer Daniel Ujazdowski mit seinem Treffer den Rasenballsportlern fast den Saisonauftakt verhagelt. RB-Kapitän Daniel Frahn konnte die Berliner Führung zwar noch ausgleichen, zu mehr reichte es am Ende aber nicht. Zudem flog Stefan Kutschke in der zweiten Hälfte mit Gelb-Rot vom Platz.

Im März 2011 hatte der damalige Union-Teammanager Christian Beeck ein Testspiel gegen RB Leipzig vereinbart - offenbar ohne vorher Rücksprache mit den Präsidium zu halten. Vor dem Anpfiff in der Alten Försterei zogen die Berliner die Vereinbahrung zurück. „Nicht alles, was aus sportlicher Sicht sinnvoll erscheint, passt zu Union. Das Präsidium steht in der Gesamtverantwortung für den Verein und muss mehr berücksichtigen, als die Bedürfnisse einzelner Abteilungen“, hatte Union-Präsident Dirk Zingler damals erklärt.

Matthias Puppe

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