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RB Leipzig nutzt Havelse-Partie zur Vorbereitung auf Sachsenpokal-Finale

RB Leipzig nutzt Havelse-Partie zur Vorbereitung auf Sachsenpokal-Finale

Das „Spiel um die goldene Ananas" zwischen dem Tabellen-Vierten der Regionalliga, RB Leipzig, und dem Kellerkind TSV Havelse gehen die Leipziger ernst an (Sonnabend, 13.30 Uhr).

Leipzig. Sie verfolgen gegen die Niedersachsen zwei Ziele: Zum einen wollen die Rasenballer ihre Erfolgsbilanz in der heimischen Red-Bull-Arena ausbauen, zum anderen blicken sie schon mit einem Auge auf das Landespokal-Finale.

„Wir wollen unsere Serie auf neun aufeinander folgende Siege zu Hause erhöhen", sagt RB-Trainer Tomas Oral am Donnerstag. „Damit die Mannschaft diese Serie als positives Erlebnis in die neue Saison hinüberretten kann und bestätigt, dass sie zu Hause eine Macht ist."

Einen kompakt stehenden Gegner erwartet der Fußball-Lehrer. „Sie werden versuchen, das Spiel zu zerstören", blickt Oral voraus. Das habe Havelse schon im Hinspiel gemacht (0:0). Zudem hätten sie in der Nachholpartie Anfang März mit vielen hohen Bälle operiert. Die Prognose lautet somit wohl schlicht: kein Fußball-Leckerbissen.

Den Vorteil, den der TSV zu Hause besaß, fällt nun aber weg. „Das Spielfeld in der Arena ist deutlich größer als bei denen", sagt RB-Stürmer Daniel Frahn gegenüber LVZ-Online. „Dadurch können die Havelser die Räume nicht so eng machen." Und bietet den Leipziger Offensivkräften mehr Platz zum Spielen.

Den Tabellen-Fünfzehnten vor der Brust, aber das Endspiel um den Sachsenpokal im Hinterkopf: So stellen sich die Gedankenspiele der roten Bullen hauptsächlich dar. Oral spricht von der Havelse-Partie als einer guten „Generalprobe". Frahn sieht den fest eingeplanten Sieg gegen die Norddeutschen als „wichtig für die Köpfe", denn der Finalgegner lautet schließlich Chemnitzer FC.

Die Himmelblauen haben gegen RB vier von sechs Punkten in der Meisterschaft geholt (1:1 in Leipzig, 1:0 in Chemnitz), sich am vergangenen Spieltag den Aufstieg in die dritte Liga gesichert und letztlich den Leipzigern nie den Griff nach dem Platz an der Sonne erlaubt.

Ein Sieg gegen den CFC am nächsten Mittwoch würde den Rasenballern nicht nur die erste größere Trophäe bescheren, sondern ihnen als sächsische Pokalsieger auch mindestens einen Auftritt im DFB-Pokal sichern. „Da wollen wir hin", sagt Stürmer Frahn. Und liefert auch gleich einen kleinen, aber optimistischen Blick auf den nationalen Wettbewerb: „Wir haben in den Testspielen gegen Schalke und Hertha im letzten Sommer gut ausgesehen. Warum soll uns das im Pokal nicht gelingen?"

Michael Dick

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