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RB Leipzig reist zu Hertha BSC Berlin II - Duell der Ex-Bundesligisten in der vierten Liga

RB Leipzig reist zu Hertha BSC Berlin II - Duell der Ex-Bundesligisten in der vierten Liga

Wenn RB Leipzig am Samstag bei Hertha BSC II die Tabellenführung der Regionalliga zurückerobern will, trifft das Team von Peter Pacult auf zwei Berliner Fußball-Urgesteine.

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Duell der Ex-Bundesligisten: Am Samstag treffen RB-Leipzig-Spieler Bastian Schulz (links) und Herthaner Pál Dárdei in der Regionalliga aufeinander.

Quelle: Nitsche dpa

Leipzig. Mit Pál Dárdei und Andreas Neuendorf stehen gestandene Ex-Bundesligisten in den Reihen der Gastgeber. Der RB-Coach erwartet in der Hauptstadt einen heißen Kampf. „Die werden sich sicher nicht hinten rein stellen und sagen ‚Holla, ihr schießt uns die Bude voll und wir freuen uns drüber’“, meint Pacult.

Dárdei (35) der seit 1997 für die Berliner rund 300 Bundesliga-Spiele bestritt und dabei 17 Mal traf, wechselte Anfang des Jahres zur Hertha-Reserve, sein Mittelfeld-Kollege „Zecke“ Neuendorf (36) bereits vor der vergangenen Saison. „Sie sind eine Riesen-Unterstützung, vor allem für die jungen Spieler“ sagt Hertha-Trainer Karsten Heine. Trotzdem sieht er sein Team gegen die Roten Bullen nur als Außenseiter. „Gewinnen müssen die Leipziger. Für unsere Mannschaft geht es vor allem darum, gegen den Top-Favoriten Erfahrung zu sammeln“, erklärte er am Freitag gegenüber LVZ-Online. „Trotzdem wollen wir guten Fußball zeigen.“

"1:1 gegen Magdeburg hat uns geärgert"

Der Tabellensechste erkämpfte sich am vergangenen Wochenende ein 1:1 in Meuselwitz. Das gleiche Resultat stand auch bei RB nach dem Ostderby gegen Magdeburg zu Buche – die Erinnerung daran löst bei Pacult keine Freudenstürme aus. „Wir wissen, was wir gegen Magdeburg falsch gemacht haben“, sagt der Österreicher. „Klar, das 1:1 hat uns geärgert“, meint auch RB-Spieler Bastian Schulz. „Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen. Und nach dem Ausgleich hätten wir am Ball bleiben müssen“, sagt der 26-jährige Neuzugang, der bereits für die Bundesligisten Hannover 96 und den 1. FC Kaiserslautern die Fußballschuhe schnürte.

Schulz erwartet gegen die Herthaner ein offensives Spiel. „Das kommt unserer Spielweise entgegen. Wir müssen aber von Anfang an klar zeigen, dass wir die drei Punkte mitnehmen wollen“, betont der Mittelfeldspieler, der selbst noch auf sein erstes Tor im Bullen-Trikot wartet. Dass statt der 10.000 Zuschauer wie beim Derby gegen Magdeburg diesmal wohl nur einige hundert Fans das Spiel sehen werden, macht für ihn kaum einen Unterschied. „Während des Spiels ist man so fokussiert, dass man es gar nicht wahrnimmt“, sagt der gebürtige Hannoveraner. „Als Fußballer musst du auf den Platz gehen, um deine Leistung zu bringen, egal ob vor 20 oder 20.000 Zuschauern“, fordert auch Pacult.

Mögliche Veränderungen in der RB-Startfelf

Gegenüber dem Magdeburg-Spiel schließt der RB-Coach einige Änderungen in der Startaufstellung nicht aus. Statt einem der beiden Stürmer Daniel Frahn und Stefan Kutschke könnte Pekka Lagerblom im Mittelfeld auflaufen. Schulz macht sich dagegen um seinen Einsatz wenig Gedanken. „Ich gebe im Training Gas. Wer am Ende spielen wird, sagt der Trainer.“

Hertha-Coach Karsten Heine ist derweil von einigen Verletzungssorgen geplagt. Neben Kapitän Fabian Holland muss er auch auf Abwehrspieler Mark Leinau verzichten, der sich vergangene Woche einen Kreuzbandriss zuzog. Tim Scheffler und Roussel Ngankam fehlen wegen Schienbeinverletzungen. Das Duo Dárdei und Neuendorf ist dagegen fit. Beide sollen am Samstag (13.30 Uhr) im Olympiapark-Amateurstadion von Anfang an auflaufen, so Heine. „Und vielleicht gelingt es uns dann ja sogar, den großen Favoriten zu ärgern.“

Robert Nößler

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