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RB Leipzig verliert vor über 18.000 Zuschauern gegen Halleschen FC und rutscht auf Rang zwei

RB Leipzig verliert vor über 18.000 Zuschauern gegen Halleschen FC und rutscht auf Rang zwei

Lehrstunde für die Fußballer von RB Leipzig: Die Mannschaft von Trainer Peter Pacult verlor am Samstag im Regionalliga-Derby nach schwacher Vorstellung gegen den Halleschen FC mit 0:1 (0:1).

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RB Leipzigs Mittelfeldspieler Rockenbach da Silva behauptet den Ball gegen zwei Hallenser im Spiel gegen den HFC.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Durch die Niederlage vor 18.295 Zuschauern in der Red-Bull-Arena rutschten die Leipziger auf den zweiten Tabellenplatz ab und verpassten somit die Herbstmeisterschaft. Holstein Kiel ist nach einem Last-Minute-Sieg gegen die Reserve des VfL Wolfsburg neuer Spitzenreiter.

„Es ist eine Frechheit, was wir in der ersten Halbzeit abgeliefert haben. Wir waren nie am Mann und haben fußballerisch nichts hinbekommen. Das ist unerklärbar“, kritisierte Henrik Ernst. Genau wie er war auch Coach Pacult maßlos enttäuscht, verschwand sofort mit gesenktem Blick in die Kabine. Auch kurze Zeit später fand er keine Erklärung: „Solche Spiele gibt es. Aber wir brauchen nicht in Trauer zu verfallen. Wir sind immer noch einen Punkt vor Halle. Und was wir über die Saison gespielt haben, war nicht schlecht. Da brauchen wir uns nicht genieren – im Gegenteil.“ Dennoch sagte Ernst „Es ist sicher nur eine Momentaufnahme. Aber jetzt sind wir hinten dran. Das ist ein beschissenes Gefühl.“

Während die einen nach Erklärungen suchten, freute sich die anderen: „Ich denke wir haben ein sehr ordentliches Spiel gezeigt. So etwas muss nicht immer dazu führen, dass man gewinnt. Aber uns ist es heute gelungen“, sagt Gäste-Coach Sven Köhler. Seine Spieler hätten in der Deckung sehr aggressiv agiert und dazu den Mut gehabt, sich vorne etwas zuzutrauen.

Denn so lautstark die circa 5000 mitgereisten Fans des Halleschen FC das Stadion mit ihren Fangesängen einnahmen, so klar dominierte ihre Mannschaft auch das Spielgeschehen. Der Drittplatzierte der Regionalliga agierte druckvoll nach vorne, überzeugte durch schnelles und sicheres Passspiel. Ständig setzte der Hallescher FC die Roten Bullen unter Druck, sodass RB-Keeper Pascal Borel und Henrik Ernst vor allem in der ersten Halbzeit gefordert waren. „Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute die klar unterlegene Mannschaft – sowohl spielerisch als auch kämpferisch“, sagte Borel.

In der 35. Minute dann die Konsequenz: Teixeira Rebelo stand frei in der Mitte, überlief einen RB-Spieler und musste nur noch aus kurzer Distanz unbedrängt am Torwart vorbeischieben.

Dagegen kamen die Roten Bullen nicht annähernd in die Nähe des Strafraums. Sie verloren ein ums andere Duell gegen die stark auftrumpfenden Gäste. RB schaffte es nicht, sich überhaupt eine zwingende Torchance in der ersten Halbzeit zu erkämpfen – was allerdings auch an der sehr kompakt stehenden Defensive der Gäste lag.

Dass die Leipziger im Offensivspiel gefordert sein werden, war zu erwarten. Denn die Mannschaft von Gäste-Trainer Sven Köhler ist bekannt für die stärkste Abwehr der Liga. Lediglich acht Gegentore kassierte der HFC bis jetzt in der Hinrunde. „Wir waren schon drauf gefasst. Aber wir haben einfach kein Mittel gefunden“, ist Borel enttäuscht.

So dauerte es bis zur 49. Minute, ehe die Leipziger zu ihrer ersten Tormöglichkeit kamen: Der zur Pause eingewechselte Timo Röttger flanke auf Sebastian Heidinger. Doch dieser setzte den Ball am Tor vorbei. Doch obwohl die Leipziger besser in die zweite Halbzeit starteten, suchten sie immer noch nach ihrer Form. Einzig Pascal Borel im Tor war es zu verdanken, dass die Messestädter nicht noch höher verloren.

„Wir haben jetzt eine Woche lang Zeit, unsere Fehler zu analysieren. Und gegen den SV Meppen wird eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stehen“, kündigte der Keeper an.

Statistik:

RB: Borel – Ernst, Rost (Röttger 46.), Rockenbach da Silva (Hoffmann 46.), Frahn, Schulz (Kammlott 74.), Kocin, Kutschke, Franke, Heidinger, Mueller.

Hallescher FC: Horvat – Benes, Ruprecht, Mouaya, Lindenhahn (Mast 85.), Shala, Teixeira Robelo, Wegner, Hartmann, Wagefeld, Eismann.

Tore: 0:1 Teixeira Rebelo (35.)

Zuschauer: 18.295

Anne Kunze

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