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RB Leipzig will Gegner künftig „auffressen“ – neuer Pressesprecher vorgestellt

RB Leipzig will Gegner künftig „auffressen“ – neuer Pressesprecher vorgestellt

Noch mindestens zehn, mit erfolgreicher Pokalserie vielleicht auch dreizehn Spiele bleiben Rasenballsport Leipzig, um Fans und Unterstützer zu versöhnen. Schenkt man den Worten von Sportdirektor Thomas Linke Glauben, dann soll die bisher verkorkste Saison vor allem mit Einsatzwillen ein versöhnliches Ende finden.

Leipzig. „Jedes Spiel hat für uns Pokalcharakter, wir müssen den Kampf annehmen, den Gegner auffressen“, sagte Linke bei einem Pressegespräch am Freitag.

In den vergangenen Wochen habe der früher unter anderem bei Robotron Sömmerda und FC Bayern kickende 41-Jährige die Situation in der Regionalliga analysiert und ein Profil erstellt. „Ich weiß nicht, ob es hier überhaupt möglich ist, durchweg guten Fußball zu spielen“, mutmaßte er und bezog sich damit auf die zwischen Oberneuland und den Wolfsburger Amateuren klaffende Lücke im kreativen Spielpotential. Da helfe oftmals eher nur die robuste Klinge, um bestehen zu können.

Nicht nur an jener haperte es in den vergangenen Wochen allerdings mitunter erheblich. Vor allem in kritischen Phasen klafften im Zusammenspiel der Bullen noch große Lücken. Wie Chefcoach Tomas Oral sagte, liege ein Fokus seiner Trainingsbemühungen deshalb auf einer Stärkung des Teamgeistes, der auch „über die kommenden Jahre hinweg weiter entwickelt“ werden soll.

In den nächsten Partien haben Orals Schützlinge schon jede Menge Gelegenheit, mit einer sukzessiv geschlosseneren Mannschaftsleistung anspruchsvolle Hürden zu meistern. Am Sonntag gastieren bärenstarke Lübecker in der Red Bull Arena, drei Tage später will der FC Sachsen gegen RB eine Pokalsensation erkämpfen, danach die Wolfsburger Amateure die Leipziger Abwehr auf Standfestigkeit prüfen.

Die Schützlinge von VfB-Lübeck-Trainer Hans-Peter Schubert glänzen in dieser Saison ihrerseits schon mit sehr geschlossenen Reihen und stürmten so bis auf Platz zwei der Tabelle, haben im Gegensatz zu den Leipzigern auch noch Chancen auf den Aufstiegsplatz. Die derzeit auf Rang vier verharrenden Rasenballsportler wollen zum Spitzentrio so lange wie möglich Tuchfühlung halten, sagte Tomas Oral. Am Sonntag sind seine Spieler deshalb angehalten, sich nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil: „Wir wollen dominant auftreten“, gab der RB-Trainer als Devise aus.

Eher zurückhaltend präsentierte sich dagegen am Freitag das neueste Mitglied im Organisationsteam der Rasenballsportler. Nach dem geräuschvollen Abgang des bisherigen Pressesprechers Hans-Georg Felder wurde Enrico Bach als neuer Verantwortlicher für Kommunikation und Außendarstellung engagiert. Der bis vor kurzem noch für den Drittligisten Dynamo Dresden tätige und privat auch für Werder Bremen schwärmende 29-Jährige erlebte am Freitag seinen ersten Tag in Reihen der Rasenballsportler. Mit Bach an Bord wolle man nun wieder „raus aus den Klatschspalten“ und sich mehr auf das Sportliche konzentrieren, sagte RB-Geschäftsführer Dieter Gudel.

Matthias Puppe

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