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RB Leipzig will Hilfe des 1. FC Lok nutzen – Ziel: Sieg ohne Gegentor in Torgelow

RB Leipzig will Hilfe des 1. FC Lok nutzen – Ziel: Sieg ohne Gegentor in Torgelow

Die Vorlage hat der 1. FC Lok am Mittwoch gegeben. Am Sonntag (Anpfiff: 13.30 Uhr) muss RB Leipzig den Ball nur noch beim Tabellenletzten in Torgelow einschieben und kann sich so an der Tabellenspitze weiter absetzen.

Leipzig. Durch die unerwartete Niederlage des 1. FC Magdeburg in der Red Bull Arena am Reformationstag gegen die Probstheidaer verlieren die Elbestädter den Kontakt zu den Bullen. Wenn die Mannschaft von Alexander Zorniger nun am Sonntag beim Schlusslicht der Regionalliga gewinnt, beträgt der Abstand bereits acht Punkte und bestätigt damit auch FCM-Trainer Andreas Petersen. "Wir sind kein RB-Jäger, den Leipzigern kann niemand das Wasser reichen, die haben enorme Qualität“, sagte der Coach der Magdeburger.

Damit bliebe nur noch der FC Carl Zeiss Jena als ernst zu nehmender Konkurrent um den ersten Platz. Die Thüringer müssen am Wochenende in Meuselwitz antreten. Der ZFC hat sich anders als Jena in dieser Woche im Landespokal behauptet und tritt mit breiter Brust im Derby an. Im vergangenen Jahr hat die Mannschaft von Holm Pinder mit einem Erfolg gegen den Halleschen FC schon einmal den Bullen geholfen. Von RB-Coach Zorniger gab es in dieser Saison bereits Komplimente für Meuselwitz. „Das war die bisher stärkste Mannschaft bei uns“, sagte der Trainer nach dem 2:0-Erfolg vor vier Wochen.

Für RB geht es vor dem Spiel gegen Torgelow auf die längste Busreise in der Regionalliga. 375 Kilometer müssen Aktive und Betreuer zurücklegen. Der Ligaprimus peilt nicht nur drei Punkte in Mecklenburg an, sondern will erstmals in der Fremde auch ohne Gegentor bleiben. Acht der neun Gegentreffer kassierte RB bei seinen Auswärtsspielen. Verzichten muss Zorniger auf Sebastian Heidinger. Der Mittelfeldspieler muss das zweite Spiel seiner Rot-Sperre nach dem Platzverweis in Plauen abbrummen. Bei RB sind bis auf die Torhüter Benjamin Bellot und Andreas Kerner alle zuletzt angeschlagenen Spieler wieder an Bord. "Der Konkurrenzkampf in der Mannschaft ist enorm. Da darf man sich keine Sekunde ausruhen, sondern muss immer Gas geben und einhundert Prozent abrufen", meinte Bastian Schulz.

Torgelow tut sich in der Regionalliga noch schwer. Der Aufsteiger hat bisher nur einen Sieg (2:1 gegen Auerbach) auf dem Konto. Zwei weitere Punkte sammelte die Mannschaft von Jürgen Decker bei den Unentschieden gegen Rathenow und Plauen ein. Allerdings: Alle Zähler errangen der SV Greif in der heimischen Gießerei-Arena. "Wir haben beim letzten Auswärtsspiel in Plauen gemerkt, dass Gegner, die in der Tabelle unten stehen, gegen uns eine ganz andere Qualität zeigen als in den Spielen zuvor", so Zorniger.

Der beste Torschütze ist in Leipzig kein Unbekannter. Djibril N’Diaye spielte in der vergangenen Saison noch beim 1. FC Lok und genoss unter dem Spitzennamen „Dieter“ Kultstatus in Probstheida. Dort war der Senegalese im Sommer untergetaucht und zwei Wochen nicht zum Training erschienen. Lok kündigte ihm deshalb. Im August tauchte N’Diaye für die Leipziger überraschend im Trikot der Torgelower wieder auf und schoss gegen seinen alten Verein prompt ein Tor.

Den ersten Titel für RB will am Sonntag die U 17 holen. Das Nachwuchsteam kämpft am Sonntag von 12 Uhr an gegen Hertha BSC im Finale um den NOFV-Pokal am Cottaweg.

Matthias Roth

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