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RB Leipzig will gegen Augsburg für Pokal-Überraschung sorgen - 23.000 Karten verkauft

RB Leipzig will gegen Augsburg für Pokal-Überraschung sorgen - 23.000 Karten verkauft

Für den VfL Wolfsburg waren sie bereits ein Pokalschreck. Am Dienstagabend (19 Uhr, Red Bull Arena) wollen die Fußballer von RB Leipzig nun erneut vor heimischer Kulisse für eine Pokalschlappe eines Bundesligisten verantwortlich sein, wenn sie in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf den FC Augsburg treffen.

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RB Leipzigs Daniel Frahn.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Das Spiel nehmen wir als Highlight. Es ist sozusagen die Kirsche auf der Sahne“, sagt Daniel Frahn, der nach den drei Unentschieden in der Regionalliga im eigenen Stadion endlich den Bock umstoßen und eine Heimserie starten wolle.

Als Vorteil sieht Frahn, dass die Mannschaft im Pokal ohne Druck auftreten kann. Ganz im Gegensatz zu den Ligaspielen, wo RB den Druck aufgesetzt bekomme oder sich zudem selber mache. Auch Trainer Peter Pacult sagt: „Es ist ein Duell Erstligist gegen Viertligist, da sind die Vorzeichen klar.“

„Das Ziel der Mannschaft ist es, das Spektakel zu wiederholen“, sagt Frahn. Allerdings wisse das Team, dass es nicht wieder die Räume geben wird wie gegen Wolfsburg. Überhaupt sei die Partie eine ganz andere, sagt auch Trainer Pacult, der vor Übermut warnt: „Das Wolfsburg-Spiel ist ein eigenes Kapitel gewesen. Ich will, dass die ganze Mannschaft couragiert auftritt, aber nicht übermütig in die Partie geht, weil man noch an das Spiel gegen den VfL denkt.“

Pacult erwartet am Dienstag in der Red-Bull-Arena einen Gegner, der gut organisiert ist und sehr kompakt und geordnet steht. „Augsburg hat viele rustikale und körperlich dominante Spieler in seinen Reihen.“ Dennoch glaubt er nicht, dass das Team um Trainer Jos Luhukay hinten drin stehen wird, sondern RB auch vorn unter Druck setzt. Fraglich wird allerdings sein, ob Luhukay auf seine beste Elf zurückgreifen kann. Zum einen droht Torhüter Simon Jentzsch mit einem angebrochenen Ringfinger auszufallen - genau wie Mittelfeldspieler Axel Bellinghausen auf Grund muskulärer Probleme.

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Fans beim Pokalspiel von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg. (Archivfoto)

Quelle: Regina Katzer

Auch bei den Roten Bullen gibt es Personalsorgen. „Alle Spieler sind willig und heiß auf das Spiel. Aber Pekka Lagerblom hat wieder Probleme mit seinem Fersensporn und Marcus Hoffmann verspürt ein Ziehen im Hüftbeuger. Dazu kommen die Langzeitverletzten Daniel Rosin und Max Watzka“, sagt Peter Pacult, der sich auf ein Spiel vor toller Kulisse freut. Bereits im Vorfeld sind über 23.000 Karten verkauft worden.

Sicherlich unter besonderer Beobachtung stehen wird am Dienstag Daniel Frahn. Beim 3:2-Erfolg über den VfL hatte der Stürmer maßgeblichen Anteil am Sieg, schoss er doch alle drei Tore. Darüber hinaus wird es der kopfballstarke 24-Jährige in der Augsburger Deckung mit zwei 1,90 Meter großen Innenverteidigern zu tun bekommen – was einen erneuten Torrausch deutlich erschweren dürfte. Für Frahn spielt das allerdings keine Rolle. Vielmehr machte er deutlich, dass es „im Endeffekt darum geht, dass die Mannschaft gewinnt. Da ist es völlig egal, ob ich ein oder drei Tore schieße.“

Egal wer also von den Roten Bullen die Treffer erzielt - am Ende hofft der Stürmer, die blauen „Augsburger Pokalschlappen“, von denen im Vorfeld in Leipzig 5000 Stück verteilt worden sind, nach der Partie unter der Dusche anziehen zu können.

Anne Kunze

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