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RB Leipzig will trotz Verletzungssorgen in Havelse punkten – Oral: „Habe nie Druck gespürt“

RB Leipzig will trotz Verletzungssorgen in Havelse punkten – Oral: „Habe nie Druck gespürt“

Sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen, sieben Treffer und kein Gegentor: Durchatmen hieß es am Sonntagabend für die krisengeschüttelten Regionalliga-Fußballer von RB Leipzig nach dem 3:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV II.

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„Ich habe nie Druck gespürt“, sagt RB-Coach Tomas Oral vor dem Spiel beim TSV Havelse.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Davon, dass nach dem Spiel eine Last von ihm gefallen sei, wollte RB-Coach Tomas Oral am Montag jedoch nichts wissen. „Ich habe nie Druck gespürt“, sagt der 37-Jährige und blickt bereits auf die nächste Aufgabe am Mittwoch (15.30 Uhr). Dann tritt der Regionalliga-Vierte beim Tabellenvorletzten TSV Havelse an und will erneut punkten – auch wenn die Leipziger von neuen Verletzungssorgen geplagt werden.

Watzka und Rost fallen mehrere Wochen aus

Bei Maximilian Watzka, der am Sonntagabend bei seinem Kurzeinsatz gegen den HSV II unglücklich umgeknickt war, sei am Montag ein Außenbandanriss sowie eine Meniskusquetschung diagnostiziert worden, so Oral. Sechs bis acht Wochen muss das Team wahrscheinlich auf den Mittelfeldspieler verzichten. „Sehr bitter für ihn und für uns“, meint Oral. Auch Timo Rost muss nach seiner Verletzung im Abschlusstraining mehrere Wochen pausieren. Der Verdacht auf Muskelfaserriss bestätigte sich bei dem 32-jährigen Mittelfeldakteur.

Das Wort „Sieg“ nimmt Coach Oral daher vor der Partie gegen Havelse nicht in den Mund. „Ich hätte nichts dagegen, wenn es so weiter geht, aber wir haben ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust.“ Das Team von Ex-Bundesligaprofi André Breitenreiter sei als Liga-Neuling schwer einzuschätzen, redet Oral die gegen den Abstieg kämpfenden Gastgeber stark. Um wegen der hohen Belastung durch die englischen Wochen den ein oder anderen Spieler zu schonen, will der Coach einige Änderungen an der Startelf vornehmen. „Es kann sein, dass wir den ein oder anderen Spieler rausnehmen und erst in der zweiten Halbzeit bringen. Aber so viel können wir zurzeit auch nicht rotieren“, schränkt er ein.

Kritische Worte von Sportdirektor Linke

Seit der bitteren 1:5-Heimniederlage gegen Kiel Mitte Februar sieht Oral einen klaren Aufwärtstrend bei seiner Mannschaft. Vor allem die Durchschlagskraft habe sich in den letzten Wochen deutlich verbessert. „Im Großen und Ganzen war ich mit dem Spiel der Mannschaft am Sonntag zufrieden, auch wenn es hier und da immer etwas gibt, das sich verbessern lässt.“

Etwas anders hatte das Sportdirektor Thomas Linke gesehen, der am Sonntagabend nach dem Sieg gegen den HSV II in einem TV-Interview auch kritische Worte fand: „Von der Spielanlage war der HSV klar überlegen, technisch“, so Linke. Die Gäste hätten eindeutig „den besseren Fußball gespielt“. Äußern wollte sich Oral zu dieser Aussage nicht. „Vielleicht hat er es ja anders gemeint.“

Robert Nößler

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