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RB-Neuzugang Schulz mit Luft nach oben – Konkurrenzkampf neu entfacht

RB-Neuzugang Schulz mit Luft nach oben – Konkurrenzkampf neu entfacht

Ein 4:1 (0:1)-Sieg und damit auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze: Besser hätte die Ausbeute der Fußballer von RB Leipzig am Sonntag gegen den TSV Havelse nicht ausfallen können.

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Bastian Schulz, Mittelfeldspieler bei RB Leipzig

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Allerdings tat sich das Team um Trainer Peter Pacult lange Zeit schwer, machte den ersten Heimsieg der Regionalliga-Saison erst gegen Ende der Begegnung klar. Dennoch lobte Neuzugang Bastian Schulz nach dem 0:1-Pausenrückstand: „Wir haben gut reagiert, den Ball laufen lassen und dann eiskalt zugeschlagen.“

Der Mittelfeldspieler, der erst vor einer Woche vom Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern in die Messestadt wechselte, spielte anstelle des angeschlagenen Pekka Lagerblom (leichte Erkältung) bei seinem ersten Einsatz für die Roten Bullen auch gleich durch. Der 26-Jährige zeigte eine solide Leistung, lieferte zudem die Vorlage für das Ausgleichstor von Thiago Rockenbach da Silva in der 55. Minute. Anpassungsschwierigkeiten habe es keine gegeben. „Grundsätzlich gilt: Fußball ist Fußball, egal wo man spielt“, sagte der 26-Jährige nach der Begegnung. Dennoch freute er sich, dass ihn „die Jungs super aufgenommen“ hätten.

Doch trotz des 4:1-Sieges sehe der ehemalige Bundesliga-Profi fußballerisch in der Mannschaft noch in allen Belangen Verbesserungsbedarf. Dass auch Schulz noch Luft nach oben hat, ist ebenfalls unumstritten. Denn von seinen Qualitäten, „die Außenspieler mit Bällen zu füttern, da er so ein gutes Auge hat“, wie Teamkollege Stefan Kutschke erst vor der Partie lobte, zeigte Bastian Schulz gegen Havelse noch zu wenig.

Generell hat sich der Konkurrenzkampf durch die Neuverpflichtung von Schulz noch einmal erheblich verschärft. Denn RB hat nun zwölf Mittelfeldspieler unter Vertrag. Vor allem für Timo Rost, Pekka Lagerblom, Daniel Rosin und Tom Geißler könnten sich die Spielanteile verringern. Letztgenannter durfte gegen Havelse allerdings von Anfang an für Rost (Schulterverletzung) auflaufen, zeigte eine gute Partie und wurde erst in der 80. Minute durch den 4:1-Torschützen Rosin ersetzt.

Schlechte Stimmung habe Coach Pacult in der Mannschaft zumindest bisher nicht ausgemacht. „Über das ganze Jahr brauchst du auch den ganzen Kader“, so der gebürtige Österreicher. Klar seien da Spieler unzufrieden, besonders wenn sie auf der Tribüne säßen. Konkurrenz belebe aber. Wen der Coach im kommenden Spiel am 11. September gegen den VfB Lübeck im Mittelfeld den Vortritt lässt, wird sich zeigen. Bis dahin stehen noch einige Trainingseinheiten auf dem Programm. Zumindest Lagerblom und Rost dürfte die längere Pause in die Karten spielen. Denn dann müssten die beiden Mittelfeldspieler ihre Blessuren auskuriert haben und dürften wieder voll einsatzfähig sein, um den Wettbewerb neu zu entfachen.

Anne Kunze

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