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RB-Stürmer Kutschke wechselt nach Wolfsburg – Leipziger empfangen am Freitag Auerbach

RB-Stürmer Kutschke wechselt nach Wolfsburg – Leipziger empfangen am Freitag Auerbach

Stefan Kutschke verlässt zum Saisonende den Fußball-Regionalligisten RB Leipzig. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. Der 24-Jährige habe seinen Vertrag in der Messestadt nicht verlängern wollen und werde laut Berater beim Bundesligisten VfL Wolfsburg anheuern, erklärte RB-Trainer Alexander Zorniger im Rahmen einer Pressekonferenz zum anstehenden Heimspiel gegen Auerbach.

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Stefan Kutschke (r.) wechselt von RB Leipzig zum VfL Wolfsburg. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Auch Wolfsburg bestätigte am Mittwoch den Transfer des Stürmers. Um den 1,94-Meter langen Hünen hatte sich bereits der frühere Wolfsburger Trainer und Manager Felix Magath bemüht. „Diese Absprachen wurden vor meiner Zeit getroffen. Aber wir halten uns daran“, erklärte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs zu dem Transfer. Welche Rolle der Noch-Rasenballer bei seinem neuen Verein spielen wird, ist indes unklar. „Wir werden sehen, wie Stefan Kutschke im Sommer in unsere Planungen passt“, sagte Allofs weiter. Er sei ein Spieler, der „durchaus interessant für uns ist.“

Kutschke erhält einen Vertrag bis 2017. Der gebürtige Dresdner erzielte in der laufenden Saison bisher fünf Tore in 16 Spielen für RB. 2011 hatte er mit Leipzig die damals von Magath trainierten Wolfsburger im DFB-Pokal besiegt.

In Dresden hatte Kutschke ganz oben auf der Wunschliste von Trainer Peter Pacult gestanden. Unter dem Österreicher hatte der Stürmer in Leipzig seinen Durchbruch geschafft. Offenbar kam aber bei Kutschkes Verhandlungen mit Dynamo-Sportchef Steffen Menze am Dienstag keine Einigung zustande. Eine mögliche Konstruktion, wonach Kutschke vom VfL Wolfsburg nach Dresden verliehen würde, um in der zweiten Liga Spielpraxis zu sammeln, wollte eine Sprecherin der Wolfsburger nicht kommentieren.

Obgleich Zorniger den bulligen Offensivspieler gern behalten hätte, kann er dessen Drängen in die Autostadt auch nachvollziehen. „Natürlich hätten wir gern mit Stefan verlängert, aber mit 24 Jahren muss man den Schritt verstehen, wenn ein Spieler in der Ersten oder Zweiten Bundesliga spielen möchte. ‚Kutsches‘ größtes Potenzial sind sein Herz und unbändiger Wille und er kann durchaus auch in höheren Ligen einschlagen. Aber klar, ich lasse Stefan nur ungern gehen“, so Zorniger.

Der RB-Coach hofft, dass der angekündigte Abgang keine Auswirkungen auf Kutschkes Rest-Engagement für die Roten Bullen haben wird. „Stefan hat eine erstklassige Mentalität und das Herz am richtigen Fleck. Ich bin überzeugt davon, dass er bis zum Saisonende alles für uns geben wird und sich nichts zu Schulden kommen lässt“, so der Cheftrainer.

Fotos vom DFB-Pokalspiel zwischen RB Leipzig und Wolfsburg:

Am kommenden Freitagabend (19.30 Uhr) beim Heimspiel gegen den VfB Auerbach kann der Stürmer dies allerdings noch nicht unter Beweis stellen. Denn Kutschke muss nach seiner Ampelkarte gegen Halberstadt eine Partie aussetzen. Auch Thiago Rockenbach kann gegen die Vogtländer nicht dabei sein, der Kreativspieler hat sich eine Grippe eingefangen.

Dagegen kehrt Dominik Kaiser in den Bullen-Kader zurück. Der Mittelfeld-Stratege konnte nach überstandener Verletzung am vergangenen Wochenende bereits in der U23 durchspielen und dürfte so am Freitagabend mehr als nur eine Option für Ziehvater Zorniger sein. Kaisers Kollege Jeremy Karikari versprach am Mittwoch vollen Einsatz gegen den Tabellenelften aus Auerbach. „Wir spielen Zuhause und gehen voll auf die drei Punkte. Ich bin froh, dass ich mich in die Startelf gekämpft habe. Diesen Platz will ich behaupten“, so der zum Saisonstart aus Trier an die Pleiße gewechselte defensive Mittelfeldspieler.

Sein Chef warnte indes davor, den in diesem Jahr noch punktlosen Gegner zu unterschätzen. „Auerbach kann uns in der Offensive gefährlich werden. Sie haben im Angriff eine gute Mischung aus Größe und Schnelligkeit, mit Marcel Schuch einen schnellen, und Martin Bocek einen kopfballstarken Spieler“, so Zorniger. Alle bisherigen Spiele gegen Auerbach konnten die Roten Bullen für sich entscheiden. In der Hinrunde, beim 3:4 (2:2) im Vogtland, ließen die Gelb-Schwarzen ihr Können aber auch eindrucksvoll aufblitzen.

mpu / dpa / maf / sl

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