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RB-Trainer Oral kritisiert Personalpolitik vor Pokalfinale - Klub erwartet 15.000 Zuschauer

RB-Trainer Oral kritisiert Personalpolitik vor Pokalfinale - Klub erwartet 15.000 Zuschauer

Der scheidende Trainer von RB Leipzig, Tomas Oral, sieht die Personalpolitik des Klubs vor dem sächsischen Pokalfinale (Mittwoch, 19 Uhr) negativ.Die Stimmung in der Mannschaft sei gedrückt: „Bei dem ein oder anderen Spieler gibt es schon Existenzängste angesichts der unklaren Zukunft", sagte Oral.

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Abgang: Das Finale gegen Chemnitz ist das letzte Spiel für Tomas Oral als RB-Trainer.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. al. Es sei nicht so glücklich gewesen, einigen Spielern vor dem Havelse-Spiel mitzuteilen, dass der Verein nicht mehr mit ihnen plane.

Vor der Final-Partie gegen den Chemnitzer FC in der Leipziger Red-Bull-Arena werden neben Routinier Ingo Hertzsch, der ins RB-Marketing wechselt, und dem Trainerduo Tomas Oral und Ali Cakici auch die Akteure Sven Neuhaus, Thomas Kläsener, Lars Müller, Benjamin Baier, Christopher Gäng, Nico Frommer und Sebastian Albert offiziell verabschiedet.

Trotz der Niedergeschlagenheit würden sich die Spieler aber nicht hängen lassen, glaubt der scheidende RB-Übungsleiter. „Wenn es Gedankenspiele gegeben hätte, sich zu schonen, dann hätte die Elf gegen Dynamo verloren und sich somit ein paar Tage mehr Urlaub gegönnt."

Im Duell RB gegen CFC geht es nicht nur um die Landespokal-Trophäe, sondern auch um die Startberechtigung im DFB-Pokal, der schon in der ersten Runde etwa 100.000 Euro in die Kassen spült. Für den reichen Neu-Klub aus Leipzig ist dies sicherlich eine zu vernachlässigende Größe, für die Rasenballer geht es eher ums Prestige, sich in der kommenden Spielzeit auf nationaler Bühne präsentieren zu können.

In Chemnitz lockt jedoch die Geldquelle DFB-Pokal. „Wir hatten diese Saison zwei sehr interessante Spiele gegen den FC St. Pauli und VfB Stuttgart", sagte CFC-Trainer Gerd Schädlich und betonte: „Das hat sich auch wirtschaftlich gelohnt." Die Himmelblauen können am Mittwochabend auf die erste Garde zurückgreifen. Bei den Bullen stehen nur noch 14 gesunde Profis im Kader.

Der CFC-Trainer verweist vor dem Endspiel auf die Saisonbilanz seiner Elf gegen RB: „Es spricht sicher für uns, dass wir in der Tabelle schließlich 18 Punkte Vorsprung auf Leipzig hatten", meinte Schädlich. Er schränkt aber ein, dass "die beiden Spiele gegeneinander jeweils sehr ausgeglichen waren."

Oral hofft hingegen, „dass wir ein ähnlich gutes Spiel abliefern wie in Chemnitz, nur mit einem anderen Ergebnis". Seine Elf sei bei dieser Partie die „bessere Mannschaft" gewesen, der CFC habe viel Respekt gezeigt, sogar Angst, befand der RB-Trainer. Vor zwei Wochen hatte sich Chemnitz mit einem knappen 1:0-Heimsieg gegen RB Leipzig den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga gesichert.

RB Leipzig gab an, dass bis Mittwochvormittag 5000 Karten für das Finale verkauft worden seien. Der gastgebende Klub rechnet insgesamt mit 15.000 Besuchern.

Michael Dick / dpa

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