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RB-Trainer Oral setzt gegen HFC auf Offensiv-Abteilung - Kutschke für Frommer-Verbleib

RB-Trainer Oral setzt gegen HFC auf Offensiv-Abteilung - Kutschke für Frommer-Verbleib

Die RB-Stürmer Daniel Frahn (Rotsperre) und Carsten Kammlott (Leistenproblem) laufen gegen den Halleschen FC am Sonntag (13.30 Uhr) definitiv nicht auf. Trainer Tomas Oral scheint von den Ausfällen nicht bewegt.

Leipzig. „Unsere Offensiv-Abteilung ist gut genug besetzt: mit Paul Schinke, Benjamin Baier und Thiago Rockenbach da Silva als hängende Spitze. Und Stefan Kutschke und Nico Frommer ganz vorn", sagte der RB-Trainer am Freitagmittag. Wie lange letzterer gegen den HFC in der Red-Bull-Arena aufspielen darf, ist allerdings fraglich.

Denn der Trainer sieht Frommer noch nicht auf höchstem Fitness-Niveau. „Für 90 Minuten reicht es bei ihm noch nicht", stellt Oral fest. Der Torjäger der Hinrunde war drei Monate verletzt ausgefallen und musste in Österreich ein langes Reha-Programm absolvieren. „Ich bin schon wieder anderthalb Monate im Training", zeigt sich der 33-Jährige von der Einschätzung überrascht. „Aber wenn der Trainer meint, dass ich noch nicht bereit bin, dann ist das so. Vielleicht ist es aber auch nur eine taktische Maßnahme, mit einem Stürmer zu spielen."

Ein Kurzeinsatz könnte ein Nachteil für den RB-Routinier sein, da er sich noch empfehlen möchte - für die Rasenballer oder einen anderen Verein. Schlechte Aussichten für Frommer? Das verneint Oral entschieden: Nur durch die Pause, die der Klub Frommer gegönnt habe, habe der Stürmer noch eine Chance, sich potentiellen Arbeitgebern zu zeigen.

„Bei anderen Vereinen hätte man ihm Tabletten und Schmerzmittel reingehauen und fertig", meint Oral. Von der ausführliche Behandlung durch das medizinische RB-Personal kann „Nico in Zukunft noch profitieren - und auch Dritte." Klingt ein wenig nach einem Abgang Frommers. Der kämpft aber noch: „Ich möchte mich noch anbieten, dem neuen Trainergespann etwas zeigen und hoffe daher auf längere Einsatzzeiten", sagte er.

Einen Weggang Frommers würde Sturmkollege Stefan Kutschke als falsch erachten. „Nico hat schon dort gespielt, wo wir jungen Leute hinwollen - in Liga 1", sagte er gegenüber LVZ-Online. „Daniel Frahn, Carsten Kammlott und ich können noch viel von ihm lernen." Und der 22-Jährige wird sogar noch deutlicher, setzt sich für seinen Mannschaftskameraden ein: „Es ist gut, einen erfahrenen Sturmpartner an der Seite zu haben. Ich bin dafür, dass er bleibt." Die Entscheidung liege aber beim Verein, schiebt er schnell noch hinterher.

Der Rasenball-Routinier freut sich über so viel Rückendeckung. „Ich finde es super, dass Stefan klar Position bezieht. Davor ziehe ich meinen Hut."

Michael Dick

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