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RB-Trainingszentrum am Cottaweg: Konzept erinnert an Leipzigs Olympia-Bewerbung

RB-Trainingszentrum am Cottaweg: Konzept erinnert an Leipzigs Olympia-Bewerbung

Die Überlegungen über einen möglichen Bau des RB-Trainingszentrums am Cottaweg lassen Erinnerungen an die Leipziger Olympia-Bewerbung wieder aufleben. Schon im Frühjahr 2004, als sich die Messestadt um die Austragung der Sommerspiele 2012 bemühte, war das Gelände am Auenwald für eine mögliche Sportstätte in Betracht gezogen worden.

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So sahen die Pläne für ein Olympiadorf in der Nähe der heutigen Red-Bull-Arena aus.

Quelle: PR

Leipzig. Wie es im damaligen Konzept hieß, sollte am Elsterflutbecken, gegenüber vom Zentralstadion, der Leipziger Olympiapark entstehen. Im Herzen dieses Parks, der etwa auch die heutigen Areale von BSV Schönau 1983 und MC Post Leipzig umfasste, planten die Macher der Olympiabewerbung ein Leichtathletik-Stadion mit einem Fassungsvermögen von 82.000 Zuschauern. Rings um das Stadion, das nach den Spielen zurück gebaut werden sollte, hätten Sport- und Bogenschützen sowie die Softballer ihre Wettkampfstätten gefunden. Als besonderer Clou der Planer erwies sich eine weitere Brücke über das Elsterflutbecken, die Zentralstadion und Olympiapark miteinander verbunden hätte.

Zusammen mit dem geplanten Olympischen Dorf am Lindenauer Hafen und dem Medienzentrum am Hauptbahnhof hätte der Olympiapark am Cottaweg eine so genannte „Olympia-Spange“ bilden sollen, die neben weiteren Sportstätten auf der Alten und Neuen Messe sowie in der Seenlandschaft im Südraum der Stadt den Kern der Leipziger Olympia-Pläne darstellte.

Mit diesem Konzept der vier Säulen setzte sich Leipzig im nationalen Vergleich gegen die Konkurrenz aus Hamburg, Düsseldorf, dem Rhein-Main-Gebiet und Stuttgart durch. Auf internationaler Ebene im Rennen mit den Metropolen London, Madrid, Moskau, New York und Paris hatte Leipzig allerdings keine Chance. Das Olympische Komitee entschied sich letztendlich für die britische Hauptstadt als Austragungsort für die Sommerspiele 2012.

Matthias Puppe

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