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RB-Trio bindet sich vorzeitig bis 2015 – Zorniger lässt vor Hertha-Spiel Torschüsse üben

RB-Trio bindet sich vorzeitig bis 2015 – Zorniger lässt vor Hertha-Spiel Torschüsse üben

Pünktlich vor dem nächsten Punktspiel am Sonntag gegen Hertha BSC II haben drei Profis von RB Leipzig vorzeitig ihre Verträge verlängert. Fabian Franke, Henrik Ernst und Niklas Hoheneder binden sich bis 2015 an den Verein.

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Bleiben RB treu: Niklas Hoheneder, Henrik Ernst und Fabian Franke (v.l.).

Quelle: GEPA

Leipzig. „Ich brauchte nicht lange zu überlegen“, sagte Abwehrrecke Franke am Freitag. Der gebürtige Leipziger hatte auch mehrere Angebote aus der zweiten Bundesliga, entschied sich aber für ein Engagement in seiner Heimatstadt.

Der Österreicher Hoheneder fühlt sich seit seinem ersten Tag wohl in der Messestadt. „Für mich war klar, dass ich bleiben will“, so Frankes Partner in der Innenverteidigung. Für den Niedersachsen Ernst hat das weitere Engagement bei RB noch einen zusätzlichen positiven Nebeneffekt. Er kann in Leipzig sein Sport- und Englisch-Studium abschließen. Nach seinem Wechsel von Hannover 96 hatte er kurzzeitig ausgesetzt. Jetzt wälzt er wieder fleißig die Bücher. „Ich hoffe nächstes Jahr meinen Bachelor zu machen“, so der 26-Jährige.

Zorniger schafft Rotation ab

In solchen Zeiträumen denkt Trainer Alexander Zorniger im Augenblick nicht. „Wir müssen wieder zu unserem Spiel finden“, sagte der Coach. Nach dem glücklichen Last-Minute-Ausgleich am vergangenen Sonntag gegen Plauen hatte Zorniger, wie schon mehrfach in dieser Saison, die mangelnde Laufbereitschaft seiner Männer kritisiert. Die Höchststrafe erteilte er Mittelfeldspieler Clemens Fandrich mit dessen Auswechslung in der 43. Minute. Zorniger ist bei dem früheren Cottbusser nicht nachtragend. „Er bekommt gegen Hertha eine neue Chance“, so der Coach.

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RB-TRainer Alexander Zorniger schafft die Rotation in der Startelf wieder ab.

Quelle: GEPA

Überhaupt: Zorniger will seine Startelf nicht mehr so häufig verändern, tritt bei der Rotation auf die Bremse. „Einen Wechsel von drei oder vier Spielern verkraftet die Mannschaft im Moment nicht“, so der Trainer. Er legt sich deshalb auf ein Korsett fest und nennt dabei auch Namen. Christian Müller, nach einer Erkältung wieder fit, genießt Zornigers volles Vertrauen. „Ich bin froh, dass er wieder zurück ist“, gibt der Übungsleiter zu. Auch Dominik Kaiser hat bei Zorniger einen Stein im Brett. Er bekomme nach seiner Verletzung die Zeit, die er brauche.

Außerdem gesetzt: Thiago Rockenbach da Silva. „Er ist mein Zehner, solange er sich bewegt“, erklärte der Trainer. Im Sturm ist Daniel Frahn gesetzt. Die Mannschaft für die Partie gegen die Berliner Bundesligareserve bekommt so Stück für Stück ein Gesicht. Nach jetzigem Stand könnte folgende Startelf auflaufen:  Coltorti – Müller, Hoheneder, Franke, Judt – Kaiser, Karikari, Schulz – Rockenbach, Frahn, Kammlott.

RB malt Logo aufs Dach

Zorniger setzt in diesen Tagen fest auf einen Kreis von 13 bis 15 Leuten. Für die Wackelpositionen könne sich jeder im Training aufdrängen. In den Übungseinheiten habe die Mannschaft in dieser Woche eine gute Reaktion gezeigt. Sie will die zuletzt knappen Spiele abhaken. „Wir trainieren nicht anders als in der Vorrunde“, meinte Zorniger. Um wieder deutliche Sieg wie im Herbst einzufahren, seien aber 90 Minuten Vollgas notwendig. „Wer das Tempo nicht gehen kann, hat auf Dauer keine Chance“, erklärte der 45-Jährige.

An seinen Übungseinheiten liege die magere Torausbeute nicht, so der Coach. „Ich weiß schon, was ich tue“, versicherte dennoch der Fußballlehrer. Am Donnerstag zum Beispiel habe die Mannschaft nur den Abschluss geübt.

In der nächsten Woche dürfen sich die Fans nicht nur auf ein weiteres Heimspiel von RB freuen, dann gegen den Tabellenletzten aus Torgelow, sondern auch auf ein saftig grünes Spielfeld. In den vergangenen Tagen wurde in der Red-Bull-Arena 8500 Quadratmeter Rollrasen verlegt, unterfüttert mit 300 Tonnen Sand. Die nächste Veränderung in der Spielstätte steht auch schon an: Wenn die Nachttemperaturen stabil bei über zehn Grad liegen, erhält das Dach über dem Heimfanblock (Sektor B) einen neuen Außenanstrich. Dort werde, so die RB-Verantwortlichen, das 600 Quadratmeter große Logo der Red-Bull-Arena aufgesprüht.

Matthias Roth

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