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RB im Gleichschritt mit Kiel und Halle - Bullen machen es gegen Lübeck spannend

RB im Gleichschritt mit Kiel und Halle - Bullen machen es gegen Lübeck spannend

Die Fußballer von RB Leipzig haben am Sonntag in der Regionalliga nachgelegt und sich in der heimischen Red-Bull-Arena gegen den VfB Lübeck mit 1:0 (1:0) durchgesetzt.

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Kollektive Freude bei RB Leipzig nach dem 1:0 durch Roman Wallner (links).

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Damit schiebt sich die Mannschaft von Trainer Peter Pacult wieder auf den zweiten Platz vor. Allerdings verpassten die Messestädter vor 5690 Zuschauern, die Partie bereits in der ersten Hälfte vorzeitig zu entscheiden.

Egal wie: „Der Sieg war für die Moral super. Genau wie es für die Defensive wichtig war, dass wir zu null gespielt haben“, sagt der Torschütze zum 1:0, Roman Wallner. Der gleichen Meinung ist Stürmerkollege Thiago Rockenbach da Silva: „Es war nicht unsere beste Leistung. Wir haben heute durch Kampf gewonnen. Aber entscheidend ist, dass wir die drei Punkte geholt haben.“

Einerseits habe die Pokalschlappe gegen Zwickau noch im Hinterkopf der Mannschaft gesteckt. Andererseits sei die Ausgangssituation für RB nicht leicht gewesen. „Auf unseren Schultern hat der Druck gelastet, unbedingt gewinnen zu müssen.“ Denn nachdem die Roten Bullen gegen Havelse nur Unentschieden gespielt haben und Halle am Vortag durch seinen Sieg sich vorübergehend an RB vorbei schob, standen die Leipziger unter Zugzwang. Das hielt Trainer Pacult nicht davon ab, Umstellungen vorzunehmen. So wurde Marcus Hoffmann aus der Startelf verbannt. Für ihn kam Tim Sebastian in die Innenverteidigung.

Die Auswechslung zahlte sich aus. Von Beginn an agierte Leipzig druckvoll aus einer kompakt stehenden Abwehr heraus. Bereits in den ersten Minuten erarbeitete sich RB gute Tormöglichkeiten. Roman Wallner war es schließlich, der RB in Führung brachte. Nach gelungener Kombination im Strafraum sah Daniel Frahn den freistehenden Mannschaftskollegen. Der in der Winterpause von Red Bull Salzburg zu den Leipzigern gewechselte Österreicher brauchte sich nur noch drehen und zog unhaltbar ab.

In der Folge drehte Lübeck jedoch auf. Besonders VfB-Toprtorschütze Deniz Kadah sorgte für Unruhe in der Leipziger Abwehr. Dennoch blieb RB die Mannschaft auf dem Platz, die mehr Akzente setzte. Denn spielerisch waren die Messestädter dem Tabellenzwölften klar überlegen. Allerdings verwertete der Favorit seine zahlreichen Chancen nicht – so wie in Minute 25, als Rockenbach da Silva auf Timo Röttger spielte, der wenige Meter frei vorm Tor den Ball vertändelte. Oder aber in der 39. Minute, als der 26-Jährige nach einem Alleingang frei vorm Tor stehend an Gästekeeper Jonas Toboll scheiterte.

„Uns war klar, dass Leipzig im Heimspiel nach vorne drängt. Aber was wir in den ersten 20 Minuten gezeigt haben, davon bin ich maßlos enttäuscht. So habe ich meine Mannschaft noch nie erlebt“, sagt Gäste-Coach Ramazan Yildirim. Seine Spieler hätten Glück gehabt, dass sie nur mit 0:1 hinten gelegen haben. „Aber was wir dann in der zweiten Halbzeit gebracht haben, dafür tut es mir für meine Mannschaft leid, dass sie nicht belohnt wurde.“ Denn das Team habe mit mehr Leidenschaft und Ordnung im Spiel agiert. Auch sei sie risikofreudiger gewesen.

In der Tat: In der zweiten Halbzeit ließ die Elf von Pacult offensivtechnisch nach. Besonders die Passqualität nahm ab. Das nutzte Lübeck aus, das in der 68. Minute die erste große Möglichkeit zum Ausgleich vergab. Vasilis Vallianos stieg freistehend zum Kopfball hoch und drückte den Ball entgegen der Laufrichtung von RB-Keeper Pascal Borel, der gerade noch mit dem Fuß abwehren konnte. Auch gegen Spielende hin konnte Leipzig froh sein, den Vorsprung über die Zeit gebracht zu haben.

RB:

Borel – Wisio, Ernst, Sebastian, Wallner (Schinke/ 65.), Rockenbach da Silva, Frahn, Röttger (Rost/90.), Geißler (Hoheneder/ 78.), Franke, Mueller.

VfB:

Toboll – Schaffrath, Zekjiri (Kluk 46./ Cosgun/ 80.), Steinwarth, Vallianos, Lange, Gebers, Cornelius, Hartmann (Diabang/60.), Kadah, Marheineke.

 

Tore:

1:0 Wallner (10.)

Zuschauer:

5690

Anne Kunze

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