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Röttger bleibt Joker – RB Leipzig will englische Woche gegen Plauen mit vielen Toren beenden

Röttger bleibt Joker – RB Leipzig will englische Woche gegen Plauen mit vielen Toren beenden

Die englische Woche neigt sich dem Ende zu. Nach dem torlosen Unentschieden beim ZFC Meuselwitz und dem 2:1-Sieg in letzter Minute bei Union Berlin II ist der Tabellenelfte VFC Plauen am Sonntag bei RB Leipzig zu Gast.

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Timo Röttger bleibt unter Alexander Zorniger weiterhin Joker.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Rasenballs Edeljoker Timo Röttger verspricht drei Punkte und mehr Tore als zuletzt.

In der Offensive haperte es in der Rückrunde schon öfter. Konnte das Team von Trainer Alexander Zorniger in der Hinrunde noch Spiele mit drei, vier Treffern dominieren, gelangen den Bullen in den vergangenen sieben Partien seit dem Jahreswechsel nur sieben Tore. „Uns ist auch schon aufgefallen, dass wir im Abschluss nicht mehr so konsequent sind“ gab der Mittelfeldspieler zu. Am Sonntag soll sich das ändern. Der 27-Jährige verspricht: „Wir wollen den Zuschauern ein schönes Spiel zeigen und mal wieder zwei, drei Tore machen.“ 

Röttger will weiter um Startplatz kämpfen

Röttger wird gegen Plauen, wenn überhaupt, wieder nur von der Bank kommen. Seine Rolle als Joker wird er momentan nicht los. „Er nimmt das an und macht seinen Job gut“, sagt Zorniger, der in der Vergangenheit schon mehrfach betonte, dass sein „Timole“ als Einwechsler am stärksten sei. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Röttger will nicht ewig „Kurzarbeiter“ bleiben: „Irgendwann werde ich wieder von Beginn ran dürfen und mich beweisen.“ Im zarten Alter von 20 Jahren habe er so eine Situation in Paderborn schon einmal erlebt, sich dort aber durchgesetzt und zur Stammkraft gemausert.

Im Rückblick auf die vergangenen zwei Partien sagte Zorniger: „Wir können besser Fußball spielen, auch unter den gegebenen Bedingungen.“ Damit meinte der Coach die schlechten Platzverhältnisse in Meuselwitz und den Kunstrasen in Berlin, auf dem sich seine Männer schwer taten. „Viele Dinge funktionieren, aber die Torausbeute passt gerade nicht so“, sieht auch er Potenzial im Spiel nach vorn.

VFC Plauen bei Kontern gefährlich

Plauen ist ein kampfstarker Gegner, der seit dem Trainerwechsel – Michael Hiemisch kam im Januar für Dirk Berger – beachtliche Spiele abgeliefert hat, auch wenn sich das laut Zorniger noch nicht in Punkten widerspiegelt. Glück für RB: Ihr torgefährlichster Mann, Tony Schmidt, fällt am Sonntag aus. Kontern können die Vogtländer besonders gut, da müsse man wachsam sein, so Zorniger. Im Hinspiel kamen seine Männer nicht über ein 1:1 hinaus.

In der Aufstellung will der Leipziger Trainer auf die gleichen Kräfte setzen wie gegen Union. Denn Tim Sebastian und Dominik Kaiser sind nach ihren Blessuren zwar einsatzfähig, aber noch nicht 100 Prozent fit. Dafür rückt Fabian Franke wohl wieder von der linken Außenbahn in die Innenverteidigung. Fabians Position könnte erneut Umut Kocin übernehmen, der nach über einem Jahr in Berlin sein Comeback feierte.

Allen Skeptikern gab Zorniger mit auf den Weg: „Wenn wir weiter so spielen, dann sind wir auf jeden Fall in der Relegation dabei.“ Bei 22 Punkten Vorsprung auf die Verfolger aus Zwickau und Jena, die allerdings wegen vieler abgesagter Partien noch vier bis fünf Spiele weniger auf dem Konto haben, wäre alles andere auch fahrlässig vom ambitionierten RB-Team.

Anne Grimm

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