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Saisoneröffnung 3. Liga: „Hoffentlich bleiben die hitzigen Gefechte im sportlichen Rahmen“

Saisoneröffnung 3. Liga: „Hoffentlich bleiben die hitzigen Gefechte im sportlichen Rahmen“

Große Vorfreude, riesiges Interesse, beachtliches Polizeiaufgebot: Vor fast 14.000 Zuschauern eröffnen der Hallesche FC und RB Leipzig am Freitagabend die neue Saison in der 3. Liga.

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Daniel Frahn (M.) im Vorbereitungsspiel gegen den FC Liefering.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Tickets für das Derby waren innerhalb von zwei Stunden ausverkauft. „So etwas gab es bei uns noch nie“, sagte HFC-Sprecher Knut Stahmer. 1200 RB-Fans unterstützen ihre Lieblinge in Halle.

Die Partie am Freitag ist von besonderer Brisanz, denn die Fans des HFC sind nicht gerade als Sympathisanten der Rasenballer bekannt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das Match als Sicherheitspartie eingestuft, mehrere Hundertschaften der Polizei werden im Einsatz sein. „Mir sind allerdings keine schwerwiegenden Probleme bei Spielen dieser beiden Vereine aus den Vorjahren bekannt“, sagte Halles Polizeisprecher Ralf Karlstedt gegenüber LVZ-Online. „Wir gehen davon aus, dass die Fans friedlich sind.“ Auch RB-Coach Alexander Zorniger meint: „Ich hoffe, dass die hitzigen Gefechte im sportlichen Rahmen bleiben.“

Willers und Poulsen mit guten Karten für Startelf

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Der dänische Nationalspieler und RB-Neuzugang Yussuf Poulsen.

Quelle: Christian Nitsche

Kapitän Daniel Frahn fühlt sich von gegnerischen Gesängen vor allem motiviert: „Das spornt mich an. Und spätestens wenn wir gewinnen, werden sie nicht mehr singen.“ Welche RB-Spieler die drei Punkte in Halle holen sollen, wollte Zorniger noch nicht verraten, nur so viel: Die Aufstellung wird nicht allzu sehr vom letzten Test gegen den Bundesligisten Hertha BSC abweichen. Von den Neuzugängen haben der erfahrene Tobias Willers in der Abwehr und der dänische Youngster Yussuf Poulsen im Angriff die besten Chancen auf einen Platz in der Startelf. Fabian Franke, Matthias Morys und Joshua Kimmich werden nach Verletzungen noch fehlen. Spannend ist auch, für welches Spielsystem sich Zorniger entscheidet. Drei verschiedene hat der 45-Jährige seinen Kickern inzwischen eingebläut. Vom Gegner erwartet der Chef-Coach eher eine defensive Aufstellung.

Halle mit 13 neuen Spielern im Kader

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Halles Trainer Sven Köhler instruiert seine Mannschaft.

Quelle: dpa

Die beiden Vereine aus Leipzig und Halle haben sich im Vorfeld des Eröffnungskicks gegenseitig fleißig bei Testspielen beobacht. „Überraschungen wird es nicht geben“, sagte HFC-Sprecher Stahmer. Die Nachbarn aus Sachsen-Anhalt schlossen die vergangene Saison als Tabellenzehnter ab, kämpften allerdings lange gegen den Abstieg. Im Kader gibt es nun viele neue Gesichter – 13 Spieler wurden verpflichtet, vor allem junge Talente. „Noch wird und kann bei uns nicht alles 100-prozentig funktionieren“, sagte HFC-Trainer Sven Köhler und fügte hinzu: „Es nutzt nichts zu jammern. Wir werden aus den Gegebenheiten das Beste machen.“ Am Dienstag verpflichteten die Hallenser noch den bundesligaerfahrenen Offensivmann Akaki Gogia vom VfL Wolfsburg.

     

Die Spielbilanz zwischen den beiden Ostvereinen ist ausgeglichen. Viermal traten Halle und Leipzig, damals noch in der Regionalliga, schon gegeneinander an. Zweimal endeten die Derbys 0:0, außerdem holte jedes Team einen Sieg. HFC-Trainer Köhler ist optimistisch: „Eine Mannschaft wie Leipzig ist sicherlich nicht über eine Saison hinweg zu stoppen. Aber in einem Spiel geht das.“

Anne Grimm

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