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Sportdirektor Linke wirft nach zehn Wochen bei RB Leipzig hin - Pacult kommt

Sportdirektor Linke wirft nach zehn Wochen bei RB Leipzig hin - Pacult kommt

Die Leipziger Volkszeitung hatte es vor wenigen Wochen exklusiv vermeldet, jetzt ist es amtlich: Peter Pacult wird neuer Cheftrainer bei RB Leipzig. Ab der Saison 2011/2012 wird der 51-jährige Österreicher die Geschicke des Regionalligateams leiten.

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Peter Pacult übernimmt das Traineramt bei RB Leipzig.

Quelle: dpa

Leipzig. Vereinbart wurde vorerst ein Zwei-Jahres-Vertrag, teilte der Verein am Mittwochabend mit. Thomas Linke ist am selben Tag auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung vom Amt des Sportdirektors entbunden worden.

Die Gerüchteküche um den neuen Trainer für RB brodelte lange. Auch Pacult, seit Wochen als Favorit auf den Posten gehandelt, meldete sich zu Wort und äußerte sich zu etwaigen Meldungen um eine Anstellung in Leipzig. Gegenüber dem österreichischen Nachrichtenportal diepresse.com sagte der 51-Jährige, er habe dem Präsidenten von Rapid Wien vor Zeugen erklärt, dass an den Gerüchten nichts dran sei, er habe mit Red Bull „zu diesem Zeitpunkt“ nicht verhandelt.

Mitte April wurde Pacult unterstellt, er habe mit Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz in einem Weinlokal Verhandlungen über ein Engagement geführt. Der damalige Rapid-Cheftrainer hatte dies zuerst verneint, soll dann aber vor Klubverantwortlichen Gespräche mit dem Chef des Bullen-Imperiums eingeräumt haben. Daraufhin entließ der Wiener Traditionsverein Pacult wegen eines „massiven Vertrauensbruchs“. Der stellte im Interview mit diepresse.com lediglich fest: „Hätte es ein Angebot aus dem Ausland gegeben, hätte ich (Rapids, d. Red.) Präsident Edlinger sofort darüber informiert.“

Am Donnerstagmittag soll der Österreicher nun auf einer Pressekonferenz in Leipzig der Öffentlichkeit vorgestellt werden. „Ich freue mich auf diese sportlich sehr interessante Aufgabe und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen“, äußerte sich Pacult laut Mitteilung über sein neues Tätigkeitsfeld. Er tritt die Nachfolge von Tomas Oral an. Nach dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga hatte sich dieser Mitte April mit der RB-Führung auf eine Trennung geeinigt.

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RB-Sportdirektor Thomas Linke ist am Mittwoch zurückgetreten - aus persönlichen Gründen heißt es in einer Mitteilung vom Verein.

Quelle: Regina Katzer

Wie der Verein ebenfalls am Mittwochabend mitteilte, hat Thomas Linke unterdessen aus persönlichen Gründen um seinen Rücktritt gebeten. Dem habe Geschäftsführer Dieter Gudel „mit großem Bedauern entsprochen“. Der Vertrag mit Linke sei in gegenseitigem Einvernehmen mit sofortiger Wirkung aufgelöst worden. „Für die Position des Sportdirektors suchen wir ab sofort einen geeigneten Nachfolger“, wird Gudel weiter zitiert.

Es ist recht wahrscheinlich, dass Linkes Rücktritt etwas mit dem Engagement Pacults zu tun hat. Angeblich hatte sich der Ex-Sportdirektor für eine regionale Lösung ausgesprochen, wollte einen Fußball-Lehrer aus Mitteldeutschland, der die Regionalliga aus dem Effeff kennt. Dafür soll er vor RB-Besitzer Dietrich Mateschitz gestritten haben. Vergeblich, wie sich nun herausgestellt hat. 

stb/midi

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