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Starke Zwickauer holen einen Punkt bei RB Leipzig - Kammlott verschießt Elfmeter

Starke Zwickauer holen einen Punkt bei RB Leipzig - Kammlott verschießt Elfmeter

Das Spiel war nur Nebensache am Sonntag für die Fans. Noch nie war eine Halbzeitpause so spannend wie bei der Partie zwischen RB Leipzig und dem FSV Zwickau. Miss Ostdeutschland Liza Grundig loste die Paarungen für die Relegation aus und bescherte den Bullen den West-Meister als Gegner.

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Carsten Kammlott scheitert beim Elfmeter an Zwickaus Marian Unger.

Quelle: GEPA

Leipzig. RB-Trainer Alexander Zorniger hatte sein Team ordentlich durcheinander gewürfelt. Im Vergleich zum Lokalderby gegen den 1. FC Lok standen mit Niklas Hoheneder und Paul Schinke nur noch zwei Spieler in der Startaufstellung. Zorniger schonte damit mehrere Stammkräfte vor dem Landespokalfinale gegen Chemnitz am Mittwoch und gab seiner zweiten Garde eine Chance. CFC-Trainer Gerd Schädlich auf der Tribüne konnte damit nur wenige Erkenntnisse gewinnen. Zorniger war mit seiner Mannschaft zufrieden. "Jeder hat seinen Job erfüllt", so der Coach.

Zwar fehlte dieser erstmals zusammenspielenden Mannschaft die Feinabstimmung, schon nach sieben Minuten hätten die Bullen aber in Führung gehen müssen. Timo Röttger, der die Kapitänsbinde trug, wurde an der Strafraumlinie von René Trehkopf gefoult. Den fälligen Elfmeter schoss Carsten Kammlott und scheiterte an Zwickaus Torhüter Marian Unger, der den halbhoch platzierten Ball parierte. Anschließend sahen die Zuschauer kaum noch Torgelegenheiten.

Das sagen die RB-Fans zur Auslosung

Zwickau spielte ordentlich mit und sorgte vor allem mit André Luge auf der linken Seite für Unruhe in der Leipziger Hälfte. Statt Christian Müller hatte Zorniger Sebastian Heidinger auf die linke Abwehrseite beordert und verteilte nach dem Spiel Sonderlob. "Heidi hat gegen Luge richtig gut defensiv gearbeitet", meinte Zorniger. Vier Minuten vor der Halbzeit dann die große Chance für die Gäste: nach einer Ecke stand Trehkopf völlig frei und köpfte an den Pfosten. "Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit ein sensationelles Spiel gemacht", fand Zwickaus Trainer Torsten Ziegner. Er hoffe, dass RB nun aus der Liga verschwinde, damit es wieder ausgeglichener werde.

In der zweiten Hälfte kam Alexander Siebeck aus der zweiten RB-Mannschaft zu seinem Profidebüt. RB kontrollierte nun das Spiel und kam zu weiteren Chancen. Die beste Gelegenheit hatte Marcus Hoffmann auf dem Fuß. Nach einer Kocin-Ecke in der 73. Minute scheiterte er aus vier Metern Torentfernung an Unger. Mit dem Schlusspfiff hätte Manuel Stiefel mit einem Freistoß fast noch getroffen. Erik Domaschke hielt den Ball und sicherte das Unentschieden.

Fazit: Zwickau war nach Jena der bisher stärkste Kontrahent in dieser Saison. Die Bullen bleiben in der Ära Zorniger weiter ungeschlagen.

RB Leipzig:

Domaschke, Heidinger, Hoheneder, Hoffmann, Kocin, Röttger, Ernst, Schinke, Nattermann (46. Siebeck), Kammlott (89. Fandrich), Morys

FSV:

Zwickau: Unger, Göbel (22. Doro), Eggert, Trehkopf, Fuß, Röhr, Stiefel, Luge, Frick, Wölfel, Ullmann (77. Fugmann )

Tore:

keine

Zuschauer:

6481

Matthias Roth

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