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Streit hinter den Kulissen: VFC-Fangruppierung will Spiel gegen RB Leipzig boykottieren

Streit hinter den Kulissen: VFC-Fangruppierung will Spiel gegen RB Leipzig boykottieren

Das Spiel von RB Leipzig gegen den VFC Plauen (Sonntag, 13.30 Uhr) hat noch nicht einmal angefangen, da gibt es bereits im Vorfeld Unruhen. Die Plauener Fangruppierung „Subkultura1903“ hat vor, das Regionalliga-Spiel in der Red-Bull-Arena zu boykottieren.

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RB-Abwehrspieler Umut Kocin will gegen den VFC Plauen drei Punkte einfahren.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Grund sind „die Vorkommnisse vom letzen Spiel, als unsere Fans von Ordnern ohne ersichtlichen Grund angegriffen wurden“, erklärt VFC-Präsident Wilfried Hub.

Hub, der im April selber beim Spiel im Gästeblock stand und den Streit habe schlichten wollen, könne die Reaktion der Fans, nicht mit nach Leipzig reisen zu wollen, auf der einen Seite verstehen. „Andererseits tut es mir für die Mannschaft leid.“ Der Präsident ist zudem verärgert, da „sich seit dem Vorfall nichts getan hat. Es gab nicht einmal eine Reaktion vom Verein in Form eines Briefes“, sagt er.

RB-Pressesprecher Sharif Shoukry winkt die Anschuldigungen ab: „Es gab sehr wohl Gespräche mit dem VFC Plauen als auch dem Präsidenten.“ Nur hätten diese zu keinerlei Ergebnissen geführt. Auch habe Hub selbst die „zutiefst beleidigenden Schlachtgesänge unterstützt“.

Abgesehen von den Meinungsverschiedenheiten hinter den Kulissen, stehen die Vorraussetzungen für die Roten Bullen sportlich gegen den VFC Plauen sehr gut: Zwei Spiele, zwei Siege und kein Gegentor. Diese Bilanz will das Team um Trainer Peter Pacult am Sonntag fortsetzen. „Wir haben uns gut vorbereitet und wollen die drei Punkte holen“, sagt RB-Abwehrspieler Umut Kocin, der die Partie als Pflichtsieg ansieht.

Dass Plauen in den vergangenen zwei Begegnungen gegen Leipzig jedes Mal das Nachsehen hatte, spielt für Neu-Coach Thomas Hoßmang keine Rolle. „Das war vor meiner Zeit. Die Mannschaft ist eine völlig andere, genau wie die Qualität des Teams.“ All das seien andere Vorzeichen, zumal im Sport immer die Möglichkeit bestehen würde, für eine positive Überraschung zu sorgen.

Hoßmang sieht RB als einen übermächtigen Gegner und klaren Staffelfavoriten an. „Es liegt an uns, was wir draus machen, ob wir den Mut haben, unser Spiel aufzubringen und durchzudrücken.“ Das entsprechende Selbstvertrauen hätten seine Spieler zumindest. „Wir haben in den letzten beiden Partien zweimal vernünftig gespielt. Ich erwarte, dass wir das gegen Leipzig mit rüberbringen“, sagt Hoßmang, der gegen die starken Einzelspieler von RB die wenigen Siegeschancen für seine Mannschaft vor allem im Umkehrspiel von der Defensive in die Offensive ausmacht.

Dagegen könne Umut Kocin in der Hinsicht keine Schwächen bei seinem Team erkennen. Die meisten Tore seien durch Konter gefallen. „Das waren Abstimmungsfehler. Wir waren nicht wach genug. Das hat nichts mit dem umschalten zu tun“, erklärt der 23-Jährige.

Anne Kunze

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