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Watzka hofft auf seine Chance bei RB – „Timo lässt sich von Verletzung nicht unterkriegen“

Watzka hofft auf seine Chance bei RB – „Timo lässt sich von Verletzung nicht unterkriegen“

„Der Timo lässt sich nicht unterkriegen, das ist ein lebensfroher Bursche“, sagt Maximilian Watzka. Der 25-Jährige hat seinen verletzten Kollegen von RB Leipzig schon im Krankenhaus besucht, um ihn aufzumuntern.

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So will Maximilian Watzka bald wieder jubeln.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Wir verstehen uns in der Mannschaft alle sehr gut“, so Watzka. Deshalb sei ein Treffen in der Klinik nichts Besonderes.

Röttger brach sich am Sonntag beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg das Schlüsselbein, musste operiert werden und fällt voraussichtlich wochenlang aus. Profitieren könnte davon nun Watzka.

Fast ein Jahr war der gebürtige Leipziger verletzt. Beim Spiel gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV im März 2011 verdrehte er sich auf der Röttger-Position das Knie. Die niederschmetternde Diagnose: Kreuzbandriss.

Watzka weiß deshalb wie sich Röttger gerade mental fühlt. „Am Anfang ist das schon echt hart“, erinnert er sich an den eigenen Leidensweg. Bei ihm habe es zwischen Diagnose und Operation noch fast drei Wochen gedauert. Da sei der Rückhalt von Freundin und Familie enorm wichtig gewesen. Nach dem Eingriff habe er aber den Schalter schnell wieder umgelegt und sich Stück für Stück in sein Leistungssportlerleben zurückgekämpft.

„Die Physiotherapie jeden Tag war aber wirklich nervig“, sagt Watzka. Als Fußballer sei es schlimm, wenn man wochenlang keinen Ball sehe. Fitnesscoach Christian Canestrini führte ihn ans Team heran und in der Winterpause zeigte Watzka in Testspielen wieder hoffnungsvolle Sprints auf der rechten Außenbahn.

Nun könnte er für Röttger in die Mannschaft rücken. „Ich weiß, dass ich jetzt gefragt bin“, glaubt der Mittelfeldstratege. Das letzte Wort liege aber wie immer bei Trainer Peter Pacult. Zuletzt habe er über die volle Zeit in der zweiten Mannschaft gespielt. "Die Luft reicht wieder für 90 Minuten, ich brauche aber weitere Praxis", so Watzka.

Die Bullen sind derzeit mit breiter Brust unterwegs. Nach dem Sieg in Magdeburg und der zurückeroberten Tabellenführung haben sie ordentlich Selbstbewusstsein getankt. „In Überheblichkeit schlägt das aber nicht um“, meint Watzka.

Magdeburg mit seinem Stadion und den Zuschauern sei ein Riesenerlebnis für die Mannschaft gewesen. Das schwerere Spiel erwartet Watzka aber am kommenden Sonntag gegen die Hertha-Bubis. „Kicken können die alle, sind hervorragend ausgebildet“, analysiert der 25-Jährige. Wenn RB aber gleich zeige, wer Chef auf dem Platz sei, ließe sich auch Hertha bezwingen. Watzka würde gern mithelfen - auf dem Rasen, im rechten Mittelfeld.

Matthias Roth

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