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Wiedersehen mit Freunden: RB Leipzig hat Augsburger Aufbauhelfer

Wiedersehen mit Freunden: RB Leipzig hat Augsburger Aufbauhelfer

Das ganz große Wiedersehen wird ausbleiben. Dabei treffen Fußball-Drittligist RasenBallsport Leipzig und Erstligist FC Augsburg an diesem Freitag (20.00 Uhr) wie vor zwei Jahren im DFB-Pokal aufeinander.

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Christian Müller, Abwehrspieler von RB Leipzig.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Doch damals spielte Augsburg in der zweiten Runde nach einem durchwachsenen Saisonstart mit einer B-Elf in Leipzig, gewann nach einer durchschnittlichen Leistung knapp mit 1:0. Zudem sind im Augsburger Kader nur wenige Spieler verblieben, darunter Tobias Werner - doch der ist verletzt.

„Das ist wirklich schade“, findet Christian Müller, mit 18 Einsätzen der erfahrenste DFB-Pokal-Akteur im Leipziger Kader, „ich habe für Tobis Familie sogar einige Karten organisiert.“ In der Saison 2008/09 spielte Rechtsverteidiger Müller selbst mit Werner in Augsburg, vor zwei Jahren lieferte er sich ein direktes Duell mit seinem Kumpel. Das bleibt diesmal aus. Auch sonst will Müller die neuerliche Partie nicht mit der von vor zwei Jahren vergleichen: „Bei beiden Vereinen hat sich viel verändert.“

Eine Konstante bei RB Leipzig ist der ehemalige Nationalspieler Ingo Hertzsch. Zunächst zwei Jahre lang als Spieler aktiv, ist der 36-Jährige mittlerweile Fanbeauftragter. Hertzsch wechselte 2009 als einer der ersten Spieler überhaupt zum neu gegründeten Verein - vom FC Augsburg. „Ich kam zusammen mit Thomas Kläsener und wir haben dann geschaut, wer noch helfen könnte“, erinnert sich Hertzsch, „wir wussten ja, dass es hier keine einfache Aufgabe wird.“ Mit Lars Müller und Sven Neuhaus lotsten sie zwei weitere Profis von Augsburg nach Leipzig. Der FCA leistete quasi Aufbauhilfe für das mit Red-Bull-Millionen finanzierte Projekt im Osten.

Das ist mittlerweile in der dritten Liga angekommen. „Wir sehen uns wie vor zwei Jahren in der Außenseiterrolle, so vermessen sind wir nicht“, sagt Hertzsch vor dem Duell mit dem Erstligisten. „Aber wir haben die Qualität, wieder für eine Überraschung zu sorgen“, erinnert sich Hertzsch an die Erstrunden-Sensation 2011 gegen den VfL Wolfsburg. Auch Christian Müller ist durchaus optimistisch: „Wir haben uns damals gut verkauft und nur ein unglückliches Gegentor kassiert. Vielleicht haben wir diesmal mehr Glück.“ Neben der personellen Probleme des Bundesligisten glauben sich die Leipziger im Vorteil, weil sie schon zwei Pflichtspiele absolviert haben.

Nach Augsburg haben beide nicht mehr viel Kontakt. Müller eben noch zu Tobias Werner, und Ingo Hertzsch freut sich vor allem auf ein Wiedersehen mit „Salva“ - Zeugwart Salvatore Belardo, der seit 1994 beim FC Augsburg ist, als der Club noch Regionalligist war.

dpa

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