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„Wollen Augsburg wegbügeln“: RB hofft auf Pokal-Sensation und nascht Außenseiterrollen

„Wollen Augsburg wegbügeln“: RB hofft auf Pokal-Sensation und nascht Außenseiterrollen

Die Außenseiterrolle schmeckt Daniel Frahn ganz gut. Herzhaft beißt der RB-Stürmer in das mit Sahne gefüllte Gebäck, das der Drittligist diese Woche in der Leipziger Innenstadt verteilen lässt.

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RB Leipzig hat seine Rolle in der ersten Runde des DFB-Pokals in einer spaßigen Aktion verpackt.

Quelle: RB Leipzig

Leipzig. „Nachher gibt’s eine Laufrunde extra“, raunt Coach Alexander Zorniger und schmunzelt über den neuesten Clou der RB-Marketingabteilung. Vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen den FC Augsburg am Freitagabend halten die Roten Bullen den Ball nicht besonders flach. Die Mannschaft brennt auf eine Revanche für die 0:1-Niederlage gegen den Bundesligisten im Jahr 2011.

Von der als Alternative servierten „Favoritenrolle“ lassen allerdings Frahn als auch Zorniger bei der Pressekonferenz am Mittwoch die Finger. Nicht nur weil sie mit Senf gefüllt ist: „Wir haben Demut vor dieser Aufgabe“, versucht RB-Trainer Zorniger zu betonen. „Aber wir haben uns die Teilnahme am Pokal hart erarbeitet. Jetzt wollen wir auch was draus machen.“ Soll heißen: Eine unglückliche Niederlage wie vor zwei Jahren – damals verloren die Leipziger trotz starker Leistung mit 0:1 – kommt nicht in die (Sahne-)Tüte.

34.341 Zuschauer – fällt der Vereinsrekord?

Die Mannschaft brennt auf das Duell mit dem Bundesligisten, ebenso wie die Leipziger Fußballfans. Rund 23.000 Tickets wurden bis Mittwochabend für die Red-Bull-Arena verkauft, knapp 500 davon gingen an die Gäste aus Bayern. RB-Sprecher Sharif Shoukry hofft beim Flutlichtspiel (Anpfiff: 20 Uhr) auf über 30.000 Besucher. Selbst der Vereinsrekord von 34.341 Zuschauern scheint in greifbarer Nähe. Er datiert vom 25. Oktober 2011 – dem letzten Aufeinandertreffen gegen Augsburg.

„Wir haben uns Wiedergutmachung vorgenommen, wollen Augsburg wegbügeln“, heizt Frahn die Stimmung vor dem Pokalhit an. „Mit den Zuschauern im Rücken ist alles möglich“, weiß der dreifache Torschütze vom sensationellen 3:2 gegen den VfL Wolfsburg in der ersten Pokalrunde 2011. Sein Defensiv-Kollege Tobias Willers drückt seine Hoffnungen etwas zurückhaltender aus: „Wir wollen aggressiver als gegen Münster auftreten. Wenn uns das gelingt, können wir auch die Offensive von Augsburg im Griff haben“, glaubt der Neuzugang.

Zorniger sieht Vorteile für RB

Das Team müsse die leichtfertigen Ballverluste in den Griff bekommen, fordert Coach Zorniger. „Da steht zwar kein Ribery und kein Robben auf dem Platz“, meint der 45-Jährige, „aber die individuelle Qualität des Gegners ist immer noch erstklassig. Ein Altintop ist jederzeit in der Lage, für Torgefahr zu sorgen.“ Er ist überzeugt, dass die von Markus Weinzierl trainierten Gäste den Drittligisten nicht unterschätzen werden. Dass RB bereits im Pflichtspielbetrieb ist, sieht der Schwabe als leichten Vorteil. „Wir sind im Rhythmus“, sagt Zorniger, „und unsere Qualität haben wir bereits unter Beweis gestellt.“

Robert Nößler

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