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Zorniger sieht Favoritenrolle von RB Leipzig gelassen – Kampf um Stammplätze entfacht

Zorniger sieht Favoritenrolle von RB Leipzig gelassen – Kampf um Stammplätze entfacht

Der Saisonauftakt in Liga drei rückt immer näher. RB Leipzig feilt vorm Start am Freitag beim Nachbarn Hallescher FC am Feinschliff: Trainer Alexander Zorniger muss den Kader verkleinern, die Spieler kämpfen um einen Platz in der Startelf und in der Red-Bull-Arena wird gebaut.

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RB Kapitän Daniel Frahn und Bastian Schulz sind heiß auf die 3. Liga.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Die Spannung steigt. Mittelfeldstratege Bastian Schulz fühlt langsam wieder dieses Kribbeln, denn bald geht es um Punkte in der dritten Liga. Dass die Leipziger als Aufstiegskandidat erneut zum Favoritenkreis zählen, ist für Coach Alexander Zorniger alles andere als stressig: „Klar, dass uns die gegnerischen Trainer ganz vorn sehen. Wir verfügen über finanzielle Mittel, die viele Klubs nicht haben. Aber unser Kader ist natürlich auch ganz ordentlich.“

Kapitän Daniel Frahn, der nach seiner Knieverletzung wieder fit und schmerzfrei ist, pflichtet dem Chef bei: „Wenn wir sagen, dass unser Ziel der Klassenerhalt ist, würden wir uns lächerlich machen.“ Sieben Neuzugänge kamen im Sommer, RB investierte mehr als eine Million Euro in neue Akteure. „Wir haben uns vor allem mit jungen Spielern wie Yussuf Poulsen und Joshua Kimmich verstärkt, die auch einen weiteren Schritt mit uns gehen und noch in der zweiten Liga für uns spielen sollen“, erklärte Zorniger.

 

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Alexander Zorniger hat bei seiner Startelf die Qual der Wahl.

Quelle: gepa

Die Qualität der Gegner ist in Liga drei höher, das taktische Verständnis und die athletischen Voraussetzungen besser. Zorniger zählt Heidenheim, Münster und Chemnitz zu den Topfavoriten. „Vor einer Saison weiß man nie genau, wo man steht und inwiefern die Neuzugänge schon in unser Spielsystem integriert sind“, sagt Schulz, der die erste Pflichtspielniederlage der Bullen „gerne so weit wie möglich nach hinten schieben“ will. In der Regionalliga und im Sachsenpokal behielt die Zorniger-Truppe über die komplette Vorjahres-Saison eine weiße Weste. Dass der Aufstieg einen weiteren positiven Effekt für Zorniger hat, wurde am Dienstagabend bekannt: Der Vertrag des 45-jährigen Schwaben verlängerte sich dank des Erfolgs bis Juni 2015. „Ich will der erste Trainer bei RB sein, der die zweite Weihnachtsfeier mitmacht“, scherzte er.

Die Belastung für RB wird jedoch größer: Allein bis zur Winterpause stehen 21 Partien auf dem Plan – im vergangenen Jahr waren es insgesamt 30. „Deshalb brauchen wir alle Spieler“, sagt Zorniger, der bei einem Kader von 25 Mann vor jeder Partie aussortieren muss. „Die Konkurrenz belebt das Geschäft“, sagt Schulz. Der Mittelfeldspieler sieht die Rangeleien um die Plätze in der Startelf positiv: „Wir sind froh, dass wir so eine enorme Qualität im Kader haben.“ Die wird RB auch brauchen, Zorniger schätzt die Liga extrem ausgeglichen ein.

Bis zum Saisonspiel auf heimischem Rasen gegen Preußen Münster (27. Juli) wird in der RB-Arena noch fleißig gewerkelt. Der Gästeblock soll an die Außenseiten der Gegentribüne verlegt, für Sicherheitspersonal ein gemeinsamer Einsatzraum geschaffen werden. Auch an der Software der Drehkreuze sei im Sommer gearbeitet worden, erklärte Geschäftsführer Ulrich Wolter. Die Fans sollen dadurch schneller ins Stadion gelangen, auch weil der Strichcode auf den Tickets nun besser lesbar sei. Immerhin erwartet Wolter in Liga drei bei den Heimspielen von RB Leipzig einen Zuschauerschnitt im fünfstelligen Bereich.

Anne Grimm

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