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„Zwei Welten treffen aufeinander“ – RB Leipzig empfängt am Freitag Türkiyemspor

„Zwei Welten treffen aufeinander“ – RB Leipzig empfängt am Freitag Türkiyemspor

Leipzig. Tim Sebastian freut sich richtig auf Freitag. Nach knapp sechs Wochen Vorbereitung geht es endlich los für Rasenballsport Leipzig in der Regionalliga.

Auch wenn Trainer Tomas Oral seinen Kader aus 18 Spielern erst am Spieltag bekanntgeben will, der Kapitän und Abwehrchef ist gesetzt und hat damit erfolgreich seinen Vorgänger Ingo Hertzsch aus der Startformation verdrängt. Oral sieht darin kein Problem.

„Bei uns hat jeder das Gefühl, dass er gebraucht wird“, so der Coach. Mit Hertzsch tausche er sich ständig aus, er sei ein wichtiger Spieler und habe trotz der verlorenen Kapitänsbinde wie ein Vollprofi reagiert.

Der frühere Hansa-Profi Sebastian hat im Team nach dem gewonnenen Test gegen Hertha BSC eine Aufbruchstimmung ausgemacht. „Wir werden jetzt eine Siegermentalität aufbauen“, sagt der 26-Jährige, der sich bestens für den Ligastart präpariert fühlt. Die Vorbereitung sei anstrengend gewesen, so kannte er das bisher auch aus der zweiten Bundesliga nicht. Dennoch: Der Abwehrchef sieht die Saison trotz des starken RB-Kaders keineswegs als Selbstläufer an. „Im vergangenen Jahr haben auch 80 Prozent der Trainer auf einen Aufstieg von Augsburg getippt“, so der gebürtige Leipziger. Am Ende scheiterte der FCA knapp in der Relegation.

Trainer Oral will eigentlich gar nicht über seine Gegner reden. Nur soviel lässt er sich über Türkiyemspor Berlin entlocken: „Die haben gute Einzelspieler mit vielen Emotionen“, meint der Übungsleiter.

Die Kreuzberger wollen sich vor allem für höhere Ligen anbieten. "Unsere Spieler sind froh, sich in der Regionalliga präsentieren zu dürfen und vielleicht einmal vom Fußball leben zu können“, sagt Fatih Aslan, Teammanager von Türkiyemspor.

"Da werden zwei Welten aufeinander treffen", ist Aslan überzeugt. Für die nötigen Tore soll Rückkehrer Fatih Yigitusagi sorgen, der mit 31 Treffern in 27 Spielen 2008 einen großen Anteil am Aufstieg hatte. Aber durch mehrere Neuzugänge habe sich die Vorbereitungsphase etwas schwieriger gestaltet als erwünscht, fügt Aslan hinzu.

Die große Unbekannte am Freitag ist die Zuschauerzahl in der Red-Bull-Arena. Gästefans werden kaum erwartet. RB-Pressechef Hans-Georg Felder wäre mit mehr als 2000 Anhängern durchaus zufrieden. Richtig voll könnte es im Sektor A in den Ebenen 5 und 6 werden. Dort befindet sich der Logenbereich. Alle 16 VIP-Abschnitte seien verkauft, so Felder. Und das nicht nur für das Auftaktspiel, sondern für die gesamte Saison.

Matthias Roth/Thomas Düll

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