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Am Sonntag startet die U23 von RB in die Regionalliga

Anführer Ernst Am Sonntag startet die U23 von RB in die Regionalliga

Die Rolle als "Hecht im Karpfenteich" schwebe ihm vor, sagt Trainer Tino Vogel. Einen Tag nach den Zweitliga-Profis startet die U23 von RB Leipzig in die Saison, die Jagd für den Regionalliga-Aufsteiger beginnt bei Budissa Bautzen.

Henrik Ernst

Quelle: Chrsitian Modla

Leipzig. Die Rolle als "Hecht im Karpfenteich" schwebe ihm vor, sagt Trainer Tino Vogel. Einen Tag nach dem Zweitliga-Profis startet die U23 von RB Leipzig in die Saison, die Jagd für den Regionalliga-Aufsteiger beginnt bei Budissa Bautzen. Einer, der sich im Karpfenteich Regionalliga auskennt, ist Henrik Ernst. Als er aus Hannover nach Leipzig geholt wurde, spielte RB noch in der Regionalliga, der Aufstieg galt als Pflicht, Ernst half mit. Aktuell ist für den 28-Jährigen kein Platz mehr im Zweitliga-Kader. Dafür soll er bei den Nachwuchsbullen (oder Hechten?) nun Führungsspieler sein. Der extrem jungen Truppe - Altersdurchschnitt 20,4 Jahre (inklusive Ernst!) - tut eine Vaterfigur auf dem Platz gut.

Ernst nimmt die Rolle an. "Ja, das ist so angedacht. Allein durch mein Alter steche ja schon ein bisschen raus", sagt er und redet nicht um den heißen Brei herum: "Klar will ich Verantwortung übernehmen." Mit seiner Rolle im defensiven Mittelfeld sei er ja auch dafür prädestiniert. "Ich spiele auf der Sechs, habe also eine zentrale Rolle, wo man viel sieht und auch viel reden muss." Wird er selbstverständlich machen. Was er nicht machen wird, stellt er auch gleich klar: "Neben dem Platz bin ich garantiert kein Lautsprecher. Ich lasse da auf keinen Fall den Boss raushängen."

Was auf ihn und seine Mitstreiter zukommt, weiß er, er hat Regionalliga-Erfahrung. Und da kann er seinen Jungs gleich mal erzählen, wie das so ist mit der Favoritenrolle. Denn eines dürfte Ernst & Co. klar sein: Ein "normaler" Aufsteiger sind die Nachwuchsbullen nicht, mancher traut ihnen den Durchmarsch in Liga 3 zu. Ernst weiß es besser: "Ich habe damals gemerkt, dass man nicht einfach so durchmarschiert. Dass man jedes Spiel voll angehen muss, um sich durchzusetzen. Und wir hatten damals auch eine erfahrenere Mannschaft als die jetzige."

Wann wäre diese Saison für ihn eine erfolgreiche Saison? "Es sollte schon so sein, dass jeder in den Spiegel gucken und sagen kann, dass er alles gegeben hat, um die bestmögliche Platzierung zu erreichen", sagt Ernst diplomatisch. "Wir gehen so ran, dass wir ambitioniert sind und in der Liga eine gute Rolle spielen wollen." Heißt also, so viele Karpfen fressen wie möglich. Für Henrik Ernst kommen die dicksten Fische aus Jena, Zwickau und Nordhausen.

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