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Bundesliga-Premiere der Marke unglücklich: U19 von RB Leipzig verliert unglücklich

Bundesliga-Premiere der Marke unglücklich: U19 von RB Leipzig verliert unglücklich

Ein Wort kann selten 90 Minuten beschreiben. Aber es gibt so Tage, da geht das. Und so einer war am Sonntag: Die A-Junioren der Roten Bullen, gerade erst in die Bundesliga gebraust, debütierten gegen den letztjährigen Staffelsieger und Meisterfavorit vom VfL Wolfsburg.

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John-Patrick Strauß führte glänzend Regie, ein Tor gelang ihm nicht.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. 0:2 hieß es am Ende aus Leipziger Sicht - trotz drei großer Ausgleichschancen und einem Antreiber, der bald im Zweitliga-Kader stehen könnte. Das Zauberwort war schnell gefunden: unglücklich.

„Wir waren einmal zu viert vor dem Torwart. Solche Tore darf man auch mal machen“, umschrieb Trainer Frank Leicht die Wackeligkeit der Wölfe-Führung. In der 70. Minute stand es noch 1:0, als Patrick Strauß freigespielt wurde, aber aus 13 Metern zu unplatziert und nicht scharf genug einen dankbaren Torschuss für Gäste-Keeper Kevin Kuhfeld abgab. Der musste aber abprallen lassen, der ganze Strafraum schien voller Bullen, doch auch Joshua Endres schoss den Torhüter an.

Patrick Strauß, unter der Woche Trainingsgast bei Alexander Zorniger und dessen Profis, meinte selbstkritisch: „Ich hätte den eigentlich machen müssen.“ Hätte er vielleicht tun können, der junge Mann zeigte sich aber gerade in der entscheidenden Phase auch sonst präsent, rackerte nach hinten und setzte vorne noch einen weiteren Akzent. Und weil dieses Spiel ein Spiel der Konjunktive war, hätte das eben der entscheidende sein können. 86. Minute, Strauß bedient den eingewechselten Stürmer Patrik Dzalto, der hakt nach innen ab - jedoch, man ahnt es ja schon fast - zieht der Torwart auch diesen Ball irgendwie magisch an, einfach zu mittig dieser Versuch.

Der 18-Jährige Strauß erklärte: „Eine unglückliche Niederlage, die waren einfach kaltschnäuziger vorm Tor.“ Gilt genau zwei Mal an diesem Tag. Links trifft der Jungwolf Kentu Malcolm Badu auf herzlich wenig Gegenwehr und verlagert auf den rechts total freistehenden Razak Iddrisu - 0:1 (50.). Und bei der Entscheidung spitzelt sich Joker-Stürmer Pawel Lysiak durch die Abwehr und vollendet in der Schlussminute zum 2:0-Endstand.

Ansonsten waren die Bullen lange gefälliger und kamen durch Fernschüsse zu Chancen. Bei einer fast direkt verwandelten Ecke von VfL-Zirkler Junior Ebot-Etchi - der Ball landete unter dem Dreiangel am rechten Innenpfosten, sprang über den Arm von RB-Torwart Florian Sowade schließlich raus (69.) - waren sie dann doch einmal im Glück. Einen Glanzpunkt erwischte Sowade, als er in der Anfangsphase einen Elfmeter hielt, den er selbst verursacht hatte.

Coach Leicht sagte: „Wolfsburg hat es konsequent zu Ende gespielt. Der Ausgleich lag in der Luft.“ Und Strauß? „Anfangs hatte er Abstimmungsprobleme, weil er nicht mit den Jungs trainiert. Er ist defensiv viel gelaufen, hat ein sehr gutes Spiel gemacht.“

RB:

Sowade - Sucsuz, Reddemann, Reichel, Boerner - Wagner, Hildebrandt (70. Becher), Osmani (83. Geister), Strauß - Mäder (60. Dzalto), Endres.

Petrick Frenzel

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