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Derbyzeit im Stadion am Bad: Markranstädt gegen RB-Reserve mit neuem Sturmtalent

Derbyzeit im Stadion am Bad: Markranstädt gegen RB-Reserve mit neuem Sturmtalent

Erst der 3. Spieltag und schon wieder Derby-Zeit in der Fußball-Oberliga. Und nicht nur das: Wenn am Samstag, 15 Uhr, der SSV Markranstädt auf die Reserve von RB Leipzig trifft, ist das zweifellos ein Spitzenspiel.

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RB-II-Trainer Tino Vogel freut sich auf das Derby gegen Markranstädt.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Beide Teams zählen zu den Staffelfavoriten. RB II liegt mit den meisten Torerfolgen (10) auf Tabellenplatz zwei, der SSV nach einem 2:1 gegen Union Sandersdorf und einem 0:0 beim 1. FC Lok Leipzig auf Rang sieben.

Eigentlich ist es für beide Teams ein Heimspiel, nicht nur der tatsächliche Gastgeber SSV trägt hier seine Heimpartien aus, sondern zumindest in dieser Saison auch die U23 der Rasenballer, da am Cottaweg ein für die Oberliga geeignetes Areal noch in Planung ist.

„Zwischen beiden Vereinen besteht ja bekanntermaßen ein sehr gutes Verhältnis, weshalb ich mich auf ein attraktives Spiel in sehr guter Atmosphäre und in schönem Umfeld freue“, bekennt RB-Trainer Tino Vogel. „Die guten Bedingungen im Stadion am Bad strahlen hoffentlich auf die Leistung meiner Mannschaft aus.“

Vogel betont ebenso wie sein Markranstädter Kollege Heiko Weber, dass die bisherigen Begegnungen beider Teams in Freundschaftsspielen auf Augenhöhe verliefen. „Das war meist sehr eng, beim letzten Mal ein 1:1. Damit könnte ich auch diesmal leben, über einen Sieg wäre ich natürlich auch nicht traurig“, sagt Vogel. „Nach unserem guten Start liegt der Druck sicher nicht bei uns, aber das Spiel ist schon eine wichtige Standortbestimmung.“ Die RB-Reserve hat alle Akteure an Deck, möglicherweise kommt noch der eine oder andere dazu, der heute im Zweitliga-Team gegen Aue nicht spielen darf.

Auch Weber hat keine Personalnot. Im Gegenteil, mit Arno Dwars (20) vom 1. FC Neubrandenburg präsentierte der SSV gestern einen neu verpflichteten Stürmer. „Er hat für uns andere Angebote, zum Beispiel aus Neustrelitz, ausgeschlagen“, berichtet Weber, der auf die Frage, wie er auf das Talent aus dem Norden gekommen sei, nicht ganz ernst antwortet: „Wir haben unsere Späher überall.“ Die Partie am Samstag sehen beide Übungsleiter als Gradmesser für den aktuellen Leistungsstand ihrer Mannen. „Wir freuen uns alle auf diese Begegnung. Durch solche Spiele wird die Oberliga aufgewertet“, ist Weber überzeugt.

Frank Müller

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