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Geschmeidig durch die Oberliga: RB Leipzigs U23 hat zur Halbzeit fünf Punkte Vorsprung

Geschmeidig durch die Oberliga: RB Leipzigs U23 hat zur Halbzeit fünf Punkte Vorsprung

Aufsteiger RB Leipzig II marschiert geschmeidig durch die Oberliga, als wäre die fünfthöchste Klasse ein Klacks. „Es ist erst Halbzeit. Bisher waren wir erfolgreich, aber es war harte Arbeit für die Jungs“, will RB-Trainer Tino Vogel den fast zur Leichtfertigkeit verleitenden Zwischenstand seines U23-Teams richtig eingeordnet wissen.

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Vor fünf Jahren hielt Tino Vogel schon einmal den Oberliga-Pokal in den Händen - damals mit der ersten RB-Mannschaft.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die Tabelle, die ja wohl nie lügt, spricht klare Worte: Platz eins mit fünf Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten SSV Markranstädt. Die Bullen-Reserve hat sogar noch ein Spiel nachzuholen. Wenn sie die Heimpartie am 22. Februar gegen Mitaufsteiger FC Eisenach gewinnt, residiert sie gar acht Punkte vor den befreundeten Markranstädtern, bei denen der Aufsteiger in dieser Saison (momentan) seine Heimspiele austrägt. Denn an einer für die Regionalliga tauglichen Heimstatt wird am Cottaweg noch gewerkelt.

 Erst eine Saison-Niederlage

Die bislang einzige Niederlage fing sich die „Zweite“ von RB daheim beim 1:3 gegen den Chemnitzer FC II ein. „Da hat die Mannschaft aber richtig reagiert. Wenn es darauf ankam, haben wir stets sofort energisch geantwortet“, lobt Vogel. Neben diesem solitären Ausrutscher stehen zwei Remis (unter anderem beim 1. FC Lok), aber eben elf Siege zu Buche. Auswärts holten die Bullen 19 von 21 möglichen Punkten. RB II tritt also auch in der Fremde beherzt, selbstbewusst und meist spielerisch überlegen auf. Anpassungsschwierigkeiten hatte der Neuling nicht.

„Nach guter Vorbereitung haben wir einen prima Start erwischt“, sagt Kapitän Alexander Sorge (21), dem Vogel vor allem mental einen besonderen Sprung bescheinigt. Sorge: „Die Spielweise in der Oberliga kommt uns eher entgegen, weil die Mannschaften gegen uns hier nicht mehr so defensiv spielen. Vielleicht waren sie am Anfang auch ein wenig von unserer Aggressivität überrascht“, mutmaßt der Kapitän, der im Oktober seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften vollendete und sich nun ganz auf Fußball konzentriert.

„Wir leben von der Teamstärke“

Für die Rückrunde gibt Alexander Sorge die Parole aus: „Wir wollen uns weiterentwickeln und den Vorsprung nicht wieder abgeben!“ Worte, die sein Trainer gern hört. Natürlich wollen alle den Liga- und Qualitätsabstand zur ersten Mannschaft möglichst klein halten und erneut aufsteigen. Das würde die Chancen erhöhen, dass aus dieser Ausbildungsmannschaft mal ein Akteur den Sprung in die Erste schafft. „Derzeit ist das wirklich sehr schwierig“, weiß Vogel, „zumal wir kaum Individualisten haben, sondern mehr von der Teamstärke leben. Der Kontakt zu Alexander Zorniger ist stets gegeben, im Fußball kann es manchmal sehr schnell gehen. Im Großen und Ganzen haben sich meine Spieler alle weiterentwickelt. Bis auf die hinzu gekommenen Junioren hatte sich im Sommer personell bei uns ja kaum etwas geändert.“

Kapitän Sorge ergänzt: „Natürlich ist der Sprung zu den Profis nicht einfach, aber wir hauen uns immer voll rein und versuchen mit starken Leistungen auf uns aufmerksam zu machen. Ich will, wie auch meine Mitspieler, weiter dranbleiben - mein großes Ziel ist dieser Schritt jedenfalls.“

Frank Müller

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