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Große Kulisse in Markranstädt: Spitzenspiel zwischen RB II und Lok Leipzig endet torlos

Große Kulisse in Markranstädt: Spitzenspiel zwischen RB II und Lok Leipzig endet torlos

Leipzig. RB Leipzig II bleibt weiter souveräner Tabellenführer der Oberliga Süd, der 1. FC Lok Leipzig muss seine Aufstiegsträume noch nicht begraben.

Mit dem 0:0 beim Spitzenspiel am Samstag im Stadion am Bad in Markranstädt, konnten die Fußball-Stadtrivalen beide leben. 2.770 Zuschauer wollten das Derby sehen, etwa 2000 trugen die Farben der Probstheidaer. Die Partie wurde von einem Großaufgebot der Polizei begleitet, am Rande kam es zu Sachbeschädigungen.

"Wir sind sehr zufrieden heute und haben gegen das Spitzenteam der Liga alles abgerufen", sagte Lok-Trainer Heiko Scholz und fügte hinzu: "Mit ein bisschen Glück hätten wir auch gewinnen können. Hinten haben wir nicht viel zugelassen und vorne auch die besseren Chancen gehabt."

Vor dem Duelle Erster gegen Vierter zierte ein Spruchband den Block der Lok-Fans: „Wer noch nie am Abgrund stand, dem werden auch keine Flügel wachsen". In der zweiten Mannschaft von RasenBallsport liefen mit Thomas Dähne, Fabian Franke, Rani Khedira und Zsolt Kalmar gleich vier Spieler aus dem Zweitligakader auf.   

Die Gäste aus Probstheida beschränkten sich zunächst auf ihre Defensive und versuchten, immer wieder Konter zu setzen. Eine dieser Möglichkeiten führt fast zur ersten Torchance für Lok. Der Schuss von Ziane in der achten Minute zischte aber rechts vorbei.

Es blieb ein typisches Derby mit vielen Zweikämpfen und wenigen Torraumszenen. Nach einer schönen Kombination über Kalmar und Khedira setzte Florian Felke den Ball in der 28. Minute aber über das Gehäuse der Gäste. Generell tat sich der RB-Nachwuchs gegen die Loksche Defensive schwer, Chancen zu kreieren. "Mit dem Punkt können wir sehr gut leben", sagte RB-Trainer Tino Vogel aber bemängelte: "Von unserer Spielweise habe ich mehr Überzeugung nach vorne erwartet. Wir hatten zu viele Ballverluste im Mittelfeld, die Lok dann zu Kontern genutzt hat."   

Beide Trainer vertrauten in Halbzeit zwei weiter ihrer Startelf. Es blieb ein rassiges Duell. In der 69. Minute brachten die Blau-Gelben Zielinsky für Hofmann. Lok kämpfte verbissen, gab keine Ball und keinen Meter verloren. In der 81. Minute schöpfte Trainer Scholz sein Kontingent voll aus, brachte beim Doppelwechsel Norikazu Murakami und U19-Spieler Marijo Kresic für Marzullo und Ziane.

Obwohl die U23 von RB den Druck am Ende noch einmal erhöhte, blieb es am Ende bei der Punkteteilung. RBII verpasste damit den siebenten Dreier in Serie.

agri

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