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Jungbullen verlieren 2:3 gegen Hoffenheim

Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft Jungbullen verlieren 2:3 gegen Hoffenheim

„Oft sind A-Juniorenspiele besonders gut anzuschauen“, hatte Frank Leicht unter der Woche gesagt. Das Hinspiel im DM-Halbfinale zwischen den Jungbullen und der TSG Hoffenheim am Donnerstag gab ihm Recht: Flüssige Kombinationen, Doppelpässe, wenig Fouls und viele Strafraumszenen begeisterten die 4317 Zuschauer, die eine 2:3-Niederlage (2:1) der Leipziger sahen.

Spielszene zwischen RB Leipzigs U19 und der TSG Hoffenheim.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Am Montag (20.15 Uhr) stehen sich beide Teams im Sport1-Livespiel in Hoffenheim erneut gegenüber. Sollten die Jungbullen das Finale doch noch erreichen, könnte es Pfingstmontag in den Ruhrpott gehen: Schalke 04 erkämpfte sich mit dem 2:1 beim Karlsruher SC eine ideale Ausgangsposition.

Angetan von der Leistung beider U19-Teams zeigten sich auf der Tribüne die komplette RB-Profi-Mannschaft um Coach Achim Beierlorzer, Ex-Trainer Alexander Zorniger sowie zahlreiche Scouts wie Lok-Legende René Müller (Borussia Mönchengladbach). Frank Leicht hatte die Hoffenheimer vor knapp zwei Wochen beim 7:0 gegen Freiburg beobachtet und sein Team gut auf den Überflieger der Süd-Staffel eingestellt. Leicht nahm Profi Lukas Klostermann ins Team, der unter der Saison erst einmal für die A-Junioren aufgelaufen war. Der Innenverteidiger verlieh der Abwehr Sicherheit, rettete mehrfach vor den beiden kreuzgefährlichen Gäste-Stürmern, die es in den 26 Spieltagen der Südstaffel auf 38 Tore brachten.

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Leipzig. „Oft sind A-Juniorenspiele besonders gut anzuschauen“, hatte Frank Leicht unter der Woche gesagt. Das Hinspiel im DM-Halbfinale zwischen den Jungbullen und der TSG Hoffenheim am Donnerstagabend gab dem RB-Trainer Recht: Flüssige Kombinationen, Doppelpässe, wenig Fouls und viele Strafraumszenen begeisterten die 4317 Zuschauer, die nach 2:1-Pausenführung eine 2:3-Niederlage der Leipziger sahen.

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Die Jungbullen starteten unbeeindruckt von der Serie der erst zweimal in dieser Saison unterlegenen Gäste: Die erste Ecke führte gleich nach knapp vier Minuten zum 1:0, als Kapitän Fridolin Wagner am langen Pfosten lauerte und die per Kopfball verlängerte Kugel im Fallen über die Linie drückte. RB spielte überlegen, überbrückte das Mittelfeld schnell und kam zu weiteren Gelegenheiten.

Doch in der 16. Minute nutzten die Hoffenheimer ihre erste Chance: Joshua Mees erzielte sein 21. Saisontor, weil er ein Sprintduell gegen Anthony Barylla gewann und Keeper Alexander Schlager tunnelte. RB spielte weiter nach vorn und erzielte vier Minuten später die erneute Führung: Barylla schlug eine weite Flanke in den Strafraum, der kleine Mittelfeld-Wirbelwind Patrick Strauß erwischte den Kopfball perfekt und überraschte den Gäste-Keeper aus zwölf Metern. Der von Ralf Rangnick zuletzt ausdrücklich gelobte Strauß krönte vorerst seine starke Rückrunde.

Zum RB-Sieg reichte es aber nicht. Im zweiten Durchgang hatte Timo Mauer das 3:1 auf dem Fuß, doch die TSG konterte eiskalt und erzielte in der 59. sowie 69. Minute die Treffer für den zwölften Sieg in Serie.

RB:

 Schlager, Sucsuz, Klostermann, Reddemann, Barylla, Osmani (78. Demirovic), Wagner, Strauß, Vogel (46. Mäder), Endres (65. Dzalto), Mauer.

Frank Schober

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