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Lok Leipzig ärgert Tabellenführer RB – Unentschieden im ausverkauften Stadt-Derby

Lok Leipzig ärgert Tabellenführer RB – Unentschieden im ausverkauften Stadt-Derby

Leipzig. Der 1. FC Lok Leipzig hat den Tabellenführer der Oberliga an den Rand einer Niederlage gebracht. Der zweiten Mannschaft von RB Leipzig rang das Team von Trainer Heiko Scholz ein 1:1-Unentschieden ab.

Scholz ein 1:1-Unentschieden ab. Bei Kaiserwetter verfolgten 4927 Zuschauer das Stadtderby und Spitzenspiel im prall gefüllten Bruno-Plache-Stadion. Gastgeber Lok hatte für diesen Tag hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Die Polizei, die das Spiel mit zahlreichen Beamten absicherte, sprach allerdings von einem ruhigen Verlauf. Bei An- und Abreise der Fans habe es keine Zwischenfälle gegeben, hieß es aus dem Lagezentrum.

Beide Mannschaften starteten angriffsfreudig in die Partie. Als Gastgeber genoss Lok die deutlich stärkere Unterstützung von den Rängen, aber auch der RB-Nachwuchs brachte rund 300 Fans mit. Trainer Tino Vogel hatte seine Mannschaft zuvor auf die Stimmung im „Hexenkessel“ vorbereitet, wo Rasenball nicht mit Sympathien rechnen durfte.

Der Tabellenführer schlug sich dennoch wacker und kam in der 19. Minute durch Tom Nattermann zu seiner ersten großen Chance. Doch Loks Keeper Julien Latendresse-Levesque blockte.

Im Gegenzug erhöhte nun Lok den Druck. Erste große Möglichkeit für die Blau-Gelben in der 24. Minute: Sebastian Dräger stand frei vor dem Tor der Gäste, scheiterte aber bei der Flanken-Verwertung. Nur vier Minuten später die zweite Großchance: Loks Ramon Hofmann spielte die RB-Abwehr schwindelig und flankte zu Ziane, der aber am Gäste-Torwart scheiterte. Bis zur Pause blieb es beim 0:0 zwischen zwei Gegnern auf Augenhöhe.

Die zweite Halbzeit bescherte Loks Anhängern zehn Minuten Euphorie: Ramon Hofmann spitzelte den Ball über die Linie und erzielte damit den 1:0-Führungstreffer für die Gastgeber (51.). RBs U23 blieb dran. In der 65. Minute umspielte Alexander Siebeck die unaufmerksame Lok-Abwehr und glich für die Rasenballer aus. Heiko Scholz reagierte, nahm in der 83. Minute Andy Wendschuch heraus und ersetzte ihn durch Steve Rolleder. Trotzdem wurde es in der Schlussphase eng für die Gastgeber, die schließlich das Unentschieden über die Zeit retteten.

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Leipzig. Der 1. FC Lok Leipzig hat den Tabellenführer der Oberliga an den Rand einer Niederlage gebracht. Der zweiten Mannschaft von RB Leipzig rang das Team von Trainer Heiko Scholz ein 1:1-Unentschieden ab. Bei Kaiserwetter verfolgten 4927 Zuschauer das Stadtderby und Spitzenspiel im prall gefüllten Bruno-Plache-Stadion. Gastgeber Lok hatte für diesen Tag hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

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„Natürlich will man immer gewinnen. Aber wir können mit dem einen Punkt leben“, kommentierte Loks Coach Scholz nach der Partie. „RB ist eine gute Mannschaft, jung, dynamisch und sehr laufstark. Wir haben taktisch alles gegen sie eingesetzt, wodurch das Chancenverhältnis sehr ausgeglichen war. Das Unentschieden war also verdient.“

Auch auf der Gegenseite zeigte sich Trainer Vogel im Großen und Ganzen klaglos mit der Leistung seiner Elf: „Es wäre mehr drin gewesen. Aber wir lagen hinten, haben das Spiel noch zum Punkt gedreht und können also zufrieden mit dem Ergebnis sein.“

Einig waren sich die Trainer auch über die Stimmung im Bruno-Plache-Stadion. „Wir hatten eine herrliche Kulisse von fast 5000 Zuschauern, eine gelungene Veranstaltung für Lok“, sagte Scholz. Auch Vogel fand keinen Makel am Gastspiel in Probstheida: „Da war richtig gute Stimmung im Stadion, eine richtig gute Fußballatmosphäre.“

Lok klettert durch den Punktgewinn mit nunmehr 16 Zählern auf Platz drei der Tabelle. Die RB U23 behält mit 26 Punkten einen komfortablen Vorsprung auf den zweitplatzierten FC Oberlausitz Neugersdorf (18 Punkte).

maf/chg

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