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Nachwuchs von RB Leipzig dominiert die Regionalligen und holt zwei Titel

U15 und U16 sind Meister Nachwuchs von RB Leipzig dominiert die Regionalligen und holt zwei Titel

Fast hätte es den Meisterschafts-Hattrick bei RB Leipzig gegeben: Die C-Junioren haben den Pott in der U-15-Regionalliga auf den letzten Metern klar gemacht. Die junge B-Jugend (U16) wurde Meister in der Regionalliga Nordost.

Auch der Nachwuchs von RB Leipzig war in dieser Saison einaml mehr äußerst erfolgreich.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Fast hätte es den Meisterschafts-Hattrick bei RB Leipzig gegeben: Die C-Junioren haben den Pott in der U-15-Regionalliga auf den letzten Metern klar gemacht. Souveräner löste es die junge B-Jugend (U16), die Meister in der Regionalliga Nordost wurden, während die erste Garde des Jahrgangs in der Bundesliga den Vizemeistertitel holte.

Stetes Los der Nachwuchsmannschaften auf diesem Level: die Integration von jungen Spielern. So mussten bei den C-Junioren sechs Neuzugänge integriert werden, in der U16 sogar elf Neue. “Wir brauchten etwas Zeit, um uns kennenzulernen“, beschreibt C-Junioren-Trainer Sebastian Kegel. Erst mit dem 5:2-Sieg in Cottbus am 3. Spieltag gelang der erste Dreier. „Ich hatte das Gefühl, dass auch die neue Akademie und die besonderen Bedingungen, die RB bereitstellt, dem einen oder anderen zu schaffen gemacht haben. Einige dachten, auf dem Platz immer etwas Besonderes machen zu müssen“, bewertet Kegel rückblickend den schleppenden Start seines Teams.

Seine U15 steigerte sich kontinuierlich. Den einzigen Rückschlag gab es Anfang Oktober. Mit 1:2 verlor RB das Spiel bei Dynamo Dresden. In der Rückrunde gab es dann kein Halten mehr bei die jungen Nachwuchsbullen. Punkt für Punkt und Platz für Platz kämpften sich die C-Junioren an Tabellenführer Hertha BSC heran. Am vorletzten Spieltag fiel dann die Entscheidung um die Meisterschaft. Mit einem eindrucksvollen 6:0-Kantersieg gegen die Berliner und dem 3:0-Sieg in Chemnitz eroberte RB die Tabellenspitze. Der 4:0-Erfolg bei Hansa Rostock zum Abschluss krönte die eindrucksvolle Saison. „Ich bin hoch zufrieden. Bis auf zwei Spieler werden alle Jungs in die nächsthöhere Altersklasse übernommen“, sagt A-Lizenzinhaber Kegel.

Vergleichbare Vorzeichen bei der B-Jugend (U16). Bereits nach zwei Wochen gemeinsamer Vorbereitung vertraten die Nachwuchsbullen Deutschland im August beim Finale des Nike-World-Cups in Manchester. Mit dem 11. Platz waren die Verantwortlichen nicht zufrieden. Der Vorteil an der verpatzten Generalprobe: Die neun Neuzugänge konnten im Spiel schneller integriert werden. „Ich hatte tatsächlich Bedenken, ob die Teilnahme an dem Topturnier zu diesem frühen Zeitpunkt für uns gut ist. Im Nachhinein bin ich aber sehr zufrieden, weil wir unheimlich schnell zueinander gefunden haben“, wertet Trainer Sebastian Hoeneß.

Die U16 hatte in der Regionalliga einen Blitzstart hingelegt. Erst nach fünf Siegen in Serie wurde RB etwas gebremst. „Wir hatten ein gutes Auftaktprogramm, in dem wir auf einige vermeintlich leichtere Gegner trafen. So konnten wir uns von Spiel zu Spiel steigern“, blickt Hoeneß zurück. „Niederlagen sind nicht schön, gehören aber zur Entwicklung junger Talente dazu“, ergänzt der Fußball-Lehrer.

Lediglich RB, Hertha und Dynamo Dresden haben mit dem jüngeren B-Jahrgang in der Regionalliga gespielt. Alle anderen Gegner sind durchweg ein Jahr älter gewesen. „2016 sind wir bisher ungeschlagen und haben das Hallenturnier in Lübbecke mit 6:1 im Endspiel gegen Wolfsburg gewonnen. Und damit die inoffizielle deutsche Hallenmeisterschaft“, freut sich Hoeneß über das erfolgreiche Jahr. Vier Spieler werden RB verlassen, alle anderen rücken mit Trainer Hoeneß in das U17-Bundesliga-Team auf.

Bjarne Johannsen-Schmidt

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