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RB Leipzigs U19 tut sich gegen defensive Bremer schwer und rettet einen Punkt

Schon wieder ein 2:2 RB Leipzigs U19 tut sich gegen defensive Bremer schwer und rettet einen Punkt

RB Leipzigs U19 ist in der Bundesliga zum dritten Mal in Folge auf eigenem Rasen nicht über ein 2:2 hinausgekommen. Gegen einen äußerst defensiv eingestellten SV Werder Bremen taten sich die Gastgeber am Samstagmittag sehr schwer und drehten erst in der Schlussphase auf.

Gegen die akut abstiegsbedrohten Gästen vom SV Werder Bremen reichte es für die U19 von RB Leipzig nur zu einem 2:2.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Das dritte Unentschieden in Folge: Die U19 von RB Leipzig ist am Samstagmittag erneut sieglos geblieben. Gegen die akut abstiegsbedrohten Gäste des SV Werder Bremen reichte es nur zu einem 2:2-Unentschieden. Dabei standen die Vorzeichen für die Gastgeber gar nicht so schlecht den Bann zu brechen, denn die Votava-Elf kam mit wenig Selbstvertrauen und einem bisher enttäuschenden 12. Tabellenplatz nach in die Messestadt. Die Jungs von Achim Beierlorzer spielten ohne die suspendierten Vitaly Janelt und Idrissa Toure im gewohnten 4-4-2-System und trafen auf einen sehr defensiv ausgerichteten Gegner. Die Werderaner standen über die komplette Spielzeit sehr tief und agierten mit einer 5er-Abwehrkette.

Die U19 von RB Leipzig ist in der A-Junioren-Bundesliga gegen Werder Bremen nicht über ein 2:2 hinausgekommen.

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RB machte von Beginn an das Spiel und der SV Werder lauerte auf Konter. In den ersten 30 Minuten sahen die Zuschauer am Cottaweg wenig Torraumszenen. Den ersten Torschuss der Gastgeber gab es in der 27. Minute. Werder-Keeper Mirco Seide sicher parierte.

Die Hanseaten waren durch Kontersituationen vor allem über die linke Seite stets gefährlich. In der 36. Spielminute vollendete der starke Yves Vital Mfumu dann einen der vielen Gegenstöße und ließ RB-Torwart Toni Stahl keine Chance. Vorausgegangen war ein verlorener Zweikampf von Mert Yilmaz, der Mfumu nicht mehr entscheiden stören konnte. Die Hausherren taten sich spielerisch sehr schwer und konnten sich keine klaren Chancen gegen eng gestaffelte Kontrahenten erarbeiten. Zur Pause blieb es deshalb beim 0:1.

Die zweite Hälfte ähnelte der ersten. RB spielte nach vorne, verteidigte gegen den Ball sehr hoch und Bremen lauerte auf Konter. In der 50. Minute vergab Werder-Kapitän Luca Horn nach toller Kombination die größte Chance zum 0:2, als er völlig allein auf das Tor zulief und den Ball am rechten Pfosten vorbei schob.   

RB-Coach Beierlorzer nahm in der 75. Minute seinen Kapitän und Torjäger Ermedin Demirovic vom Platz, der ähnlich wie Renat Dadashov meist glücklos agierte und gegen die Defensive kaum zur Geltung kam. Der Trainer beorderte seinen Rechtsaußen Agyemang Diawusie in die Sturmspitze, was sich später noch auszahlen sollte. In der 80. Minute erhöhte zunächst Jan-Pelle Hoppe für die Gastgeber und sein Handzeichenjubel deutete auf eine Vorentscheidung für Werder hin, nach dem Motto: „Das war’s Leute.“

Doch acht Minuten später setzte sich der angesprochene Diawusie im Strafraum nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld durch und erzielte den erhofften 1:2-Anschlusstreffer. Eine spannende und hektische Endphase begann, die in der 90. Minute für RB etwas glücklich ausgehen sollte. Nach einem Foulspiel von Werders Lars Bünning am Strafraum, der die Ampelkarte erhielt, war es Kamil Wojtkowski mit einem phantastisch direkt verwandelten Freistoß, der seiner Mannschaft den einen Punkt rettete.

Achim Beierlorzer zeigte sich nach dem Punktgewinn mit gemischten Gefühlen: „Wir hatten uns gegen Werder Bremen mehr vorgenommen, die nicht zu Recht im Tabellenkeller stehen. Unsere Doppelsechs hat es heute nicht geschafft, unsere Defensive zu stabilisieren und böse Ballverluste führten zu den Gegentoren. Wir hatten heute nicht unseren besten Tag.“

Stephan Wille

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