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Rangnick sieht "schwarze Halbzeit" der U23 von RB Leipzig

Regionalliga Rangnick sieht "schwarze Halbzeit" der U23 von RB Leipzig

Das hatten sie sich anders vogestellt: RB Leipzig verliert in der Regionalliga 0:3 gegen Wacker Nordhausen. Bereits unmittelbar nach dem Anpfiff kassierten die Gastgeber eine rote Karte.

Nicht nur in dieser Szene hatte RB Leipzigs U23 gegen Nordhausen das Nachsehen.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Der Traum vom ersten Heimsieg platzte ziemlich schnell: Die U23-Mannschaft von RB Leipzig verlor vor den Augen von Ralf Rangnick in der Regionalliga Nordost gegen Wacker Nordhausen mit 0:3. Die drei Gegentreffer hatten sich die Gastgeber im Stadion am Bad zu Markranstädt bereits in der ersten Halbzeit eingefangen, obendrein waren die Schützlinge von Trainer Tino Vogel nach einem ganz frühen Platzverweis fast durchgängig in Unterzahl.

RB Leipzigs U23 kommt in der Regionalliga nicht so recht in Tritt. Am Samstag gab es vor eigenem Publikum eine deutliche 0:3-Niederlage gegen Wacker Nordhausen.

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RB-Kapitän Alexander Sorge hatte in der ersten Minute den durchmarschierten Förster unfair gestoppt und dafür Rot gesehen. Den nach dieser Notbremse fälligen Foulelfmeter verwandelte vor 377 Zuschauern der Ex-Leipziger Tino Semmer (2.). Henrik Ernst übernahm von Sorge die Kapitänsbinde, musste aber mit Oberschenkel-Problemen in der 22. Minute ausgewechselt werden.

In der 24. Minute erhöhten die Thüringer auf 2:0. Einen Latten-Abpraller setzte Matti Langer aus etwa zehn Metern in die Maschen. Nordhausen blieb gefährlich, die RB-Abwehr sah nicht immer gut aus. So unterschätzte Fridolin Wagner eine Semmer-Flanke, rettete dann aber gemeinsam mit Sören Reddemann. In der 40. Minute verhinderte Hüter Dominic Heine einen höheren Rückstand. Den fingen sich die Gastgeber aber noch kurz vor der Pause durch Semmer (44.) aus Nahdistanz ein.

Im zweiten Abschnitt kontrollierte Nordhausen das Spiel, Chancen waren zunächst Mangelware. In der 69. Minute die wohl beste RB-Gelegenheit: Vincent Rabiega vergab nach Wagner-Eingabe, auch Janik Mäder scheiterte am Verteidiger. In den Schlussminuten nutzte Wacker dann noch zwei drei Gelegenheiten nicht. Die rund 120 mitgereisten Anhänger feierten den verdienten Auswärtssieg.

Torsten Teichert

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