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Schuloffener Fußballpokal bricht Rekorde - RB Leipzig strategischer Partner

202 Teams Schuloffener Fußballpokal bricht Rekorde - RB Leipzig strategischer Partner

202 Teams aus der Region wetteifern noch bis zum 22. März in der Soccerworld um den 6. schuloffenen Fußballpokal. Mit dabei sind neben Maskottchen Bulli auch Profis von RB Leipzig. Der Zweitligist ist strategischer Partner der Bildungsagentur.

Die Jungs des Brockhaus-Gymnasiums sicherten sich den Sieg im D-Junioren-Turnier.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Auch bei diesem Turnier bleibt am Ende alles beim Alten. Da können die RB-Stars Willi Orban, Stefan Ilsanker und Lukas Klostermann kommen – mit Abstand am beliebtesten ist Bulli! Das Maskottchen der Rasenballer musste beim schuloffenen Fußballpokal der Leipziger Bildungsagentur von morgens bis nachmittags Autogramme unterschreiben und für Selfies bereitstehen.

Die Turnierserie, die am 9. März begann und noch bis zum kommenden Dienstag ausgetragen wird, brach in diesem Frühjahr wieder diverse Rekorde. Mit 2020 Fußballern, die sich auf 202 Teams verteilten, kickten so viele Schüler wie noch nie in der Soccerworld auf der Alten Messe. Angefangen hatte der Wettbewerb vor fünf Jahren noch mit 100 Mannschaften. Die Veranstalter, zu denen neben der Bildungsagentur auch RB Leipzig zählt, sprechen vom größten Fußballturnier in Sachsen, möglicherweise sogar in Ostdeutschland.

Im D-Junioren-Turnier setzten sich die Schüler des Brockhaus-Gymnasiums durch.

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Die Nachfrage war sogar so groß, dass 33 Teams abgewiesen werden mussten, teilt Roman Schulz von der Bildungsagentur mit. „Wir sind an unserer Kapazitätsgrenze angelangt“, sagt Schulz, „und wollen lieber ein qualitativ hochwertiges Turnier veranstalten, statt immer neue Rekordzahlen zu verkünden.“ Dass das sportliche Niveau durchaus ansehnlich ist, zeigte sich besonders bei der „Meisterprüfung“, dem Wettbewerb der Azubis. Aber auch die „Klassenarbeit“ genannten Wettbewerbe von A- bis D-Jugend sowie der Grundschulklassen 1 bis 4 ließen einige vielversprechende Fußballer erkennen.

Für RB ginge es aber nicht darum, neue Talente zu sichten, erklärt Ingo Hertzsch. Der frühere Bundesliga-Profi ist bei den Roten Bullen in der Marketing-Abteilung und Fanarbeit beschäftigt – beim schuloffenen Fußballpokal fungiert er als Mädchen für alles. „Wir wollen vor allem Imagepflege für RB betreiben“, sagt Hertzsch. Damit das klappt, halten sich die Rasenballer mit Werbung für den Verein zurück: Außer durch Bulli, die erwähnten Profis und Stadionsprecher Tim Thoelke ist nur wenig von RB in der Soccerworld zu sehen.

„Uns geht es auch nicht darum, einen Rote-Brause-Cup zu veranstalten“ sagt Roman Schulz. RB sei ein strategischer Sponsor, der solch ein Turnier überhaupt erst möglich mache. Schließlich müssten unter anderem Schiris gestellt und die Spieler medizinisch abgesichert werden. Die Kritik am Sponsor sei demnach in den vergangenen Jahren auch immer weniger geworden, erklärt Schulz.

Bei den Preisen für die Sieger ist der Leipziger Zweitligist dann doch sichtbar. Die Aktiven der besten drei Schulen bei jedem Turnier erhalten eine Tüte mit RB-Beutel, -T-Shirt und -Trinkflasche. Die Sieger bekommen dazu Tickets für die Partie gegen den VfL Bochum am 2. April – vielleicht das viertletzte Heimspiel im Unterhaus.

Christian Dittmar

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