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U19 der Roten Bullen gelingt in Unterzahl ein verdientes Unentschieden

Remis U19 der Roten Bullen gelingt in Unterzahl ein verdientes Unentschieden

Bei bestem Fußballwetter hat sich am Samstag die U19 von RB Leipzig mit 2:2 vom VfL Wolfsburg getrennt. Die rund 100 Zuschauer sahen bis zur 93. Spielminute ein spannendes und gutklassiges A-Juniorenspiel mit zahlreichen Torchancen, Dribblings und einer gelb-roten Karte. Nach dem verlorenen Spitzenspiel gegen Hertha BSC Berlin war die Mannschaft von Achim Beierlorzer auf Wiedergutmachung aus. 

Trotz Unterzahl hat die U19 von RB Leipzig ein 2:2-Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg geholt.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. „Wir haben in Berlin zu viele Chancen zu gelassen und die Defensive Stabilität war nicht da“, fasste Beierlorzer das letzte Spiel kurz und knapp zusammen. Mit Julian Chabot hatte sich unter der Woche auch noch der etatmäßige Innenverteidiger verletzt. Mit Paul Grauschopf zog Beierlorzer einen Mittelfeldspieler in die Viererkette, der neben Kilian Senkbeil eine gute Leistung gegen den VFL Wolfsburg zeigte.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Sie erarbeiten sich gute Tormöglichkeiten, doch die RB-Defensive bekam immer ein Bein dazwischen. In der 30. Minute war es sogar RB-Torwart Toni Stahl der im Eins gegen Eins in allerhöchster Not klären musste und seine Mannschaft vor dem Rückstand bewahrte. Das Spiel war in der ersten halben Stunde vor allem vom Pressing und Gegenpressing beider Mannschaften geprägt.

In der 33. Und 36. Spielminute war es Idrissa Toure der zwei taktische Fouls beging und anschließend mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt wurde. Der Platzverweis war für RB wie ein Weckruf zur richtigen Zeit, denn in der 42. Minute vergab Demirovic und anschließend nach schöner Vorarbeit von Felix Beiersdorf aus aussichtsreicher Position auch Agyemang Diawusie klare Chancen zur Führung.

Die U19 der Roten Bullen hat am Samstag 2:2-Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg gespielt.

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Mit dem Schwung vor der Pause begann die Truppe von Achim Beierlorzer den zweiten Durchgang und belohnte sich in der 47. Spielminute. Mit einem sehenswerten Pass aus der eigenen Hälfte wird Diawusie auf der rechten Seite geschickt, der seinem Gegenspiel enteilt war und klug den Ball zum mitlaufenden Kapitän Ermedin Demirovic querlegte, der in Manier eines Torjägers zum 1:0 für die Gastgeber vollendete.

Der VFL antwortete mit einem Sturmlauf auf das RB-Tor und vergab zahlreiche Torchancen. Der stark aufspielende Gaines II traf unter anderem in der 54. Minute nur den Querbalken. In der 65. Spielminute wurde der Druck für RB zu groß und Gaines II konnte von Tim Schüler nur mit einem Foul im eigenen Strafraum gestoppt werden. VFL-Kapitän Jan Neuwirt traf sicher zum 1:1.

Der VFL Wolfsburg drängte im weiteren Spielverlauf auf das Siegtor, doch RB hielt mit einigen Entlastungsangriffen dagegen. Nach einer Ecke bekam die RB Defensive den Ball nicht aus der Gefahrenzone und der quirlige Murat Saglam nutzte die Gelegenheit und schoss zum 1:2 in der 77 Minute für die Gäste ein.

Wer geglaubt hat, der Widerstand von RB war gebrochen, der wurde eines besseren belehrt. Nach einem schönen Spielzug in der 80 Minute über die rechte Seite war es Lukas Schelenz, der mustergültig Ermedin Demirovic bediente und der allein vor VFL Keeper Menzel die Nerven behielt und zum 2:2-Endstand traf. „Als Stürmer muss ich die Dinger machen, die Tore waren von der Mannschaft super herausgespielt“, gab der Kapitän das Lob an die Mannschaft weiter.

In den Schlussminuten musste die RB-Defensive noch einige Angriffe abwehren, erkämpfte sich aber verdient einen Punkt am heimischen Cottaweg. Trainer Beierlorzer nach dem Spiel: „Der VFL Wolfsburg ist eine Top-Mannschaft. Wir haben gegen einen super Gegner Moral bewiesen, großen Respekt an meine Mannschaft.“

Stephan Wille

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