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Erneuter Rückschlag: RB Leipzig verliert nach schwacher Leistung in Heidenheim

Erneuter Rückschlag: RB Leipzig verliert nach schwacher Leistung in Heidenheim

Die Roten Bullen kehren mit leeren Händen von der Schwäbischen Alb zurück. Das Team von Achim Beierlorzer verlor am Sonntagnachmittag beim 1. FC Heidenheim mit 0:1 (0:0).

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Die RB-Offensivkräfte hatten im Heidenheimer Abwehrriegel einen schweren Stand.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. In einer über weite Strecken zerfahrenen Partie auf holprigem Grün fanden die Leipziger kaum ins Spiel, bissen sich an kämpferisch starken und clever verteidigenden Gastgebern die Zähne aus. Das Tor des Tages erzielte Florian Niederlechner bereits kurz nach dem Seitenwechsel.

RB Leipzig rutscht damit auf Platz sIeben der Zweiten Bundesliga ab und hat nun neun Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz. „Wir müssen mal zwei, drei Spiele am Stück unsere Topleistung abrufen und eine kleine Serie starten. Ansonsten bringt es nichts, weiter nach vorne zu schauen“, sagte RB-Kapitän Dominik Kaiser enttäuscht im Fernsehsender Sky.

Die Partie hatte rasant und engagiert auf beiden Seiten begonnen. Die erste Großchance bekam FCH-Mittelstürmer Niederlechner bereits nach zwei Minuten, als er einen Ball von rechts praktisch nur noch über die Linie bringen musste. Der 24-Jährige verstolperte aber und RB-Keeper Fabio Coltorti konnte klären. Die Roten Bullen hielten dagegen, erarbeiteten sich Frei- und Eckstöße, die aber allesamt ungenutzt blieben.

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Leipzig. Die Roten Bullen kehren mit leeren Händen von der Schwäbischen Alb zurück. Das Team von Achim Beierlorzer verlor am Sonntagnachmittag beim 1. FC Heidenheim mit 0:1 (0:0). In einer über weite Strecken zerfahrenen Partie auf holprigem Grün fanden die Leipziger kaum ins Spiel, bissen sich an kämpferisch starken und clever verteidigenden Gastgebern die Zähne aus.

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Die Anfangsdynamik wich nach einer Viertelstunde Fehlpässen und Foulspielen auf beiden Seiten. Diego Demme kassierte unter anderem seine fünfte Gelbe nach einem taktischen Foul im Mittelfeld. Anschließend musste Coltorti einen hohen Ball abfangen, traf dabei Lukas Klostermann per Knie am Haupt. Die linke Stirnhälfte des RBL-Youngsters schwoll an, er konnte mit Turban trotzdem weiterspielen. Im Gegensatz zu Stefan Hierländer, der nach einem Luftduell vom Platz humpelte. Für ihn brachte Coach Achim Beierlorzer Zsolt Kalmár.

Kaum Spielfluss – Niederlechner stochert den Ball ins Netz

Das Spiel verflachte zusehends. In der 30. Minute flitzte Omer Damari zur Strafraum-Grenze, ließ hier zwei Abwehrbeine ins Leere pressen und zog ab: Den Schuss lenkte FCH-Schlussmann Jan Zimmermann aber noch um den linken Pfosten. Die Messestädter wurden nun stärker, blieben aber weiterhin beim letzten Pass zu unkonzentriert. Auf der Gegenseite hatte Niederlechner in der 34. Minute erneut die Führung im Köcher, sein Kopfball nach einer langen Ecke war für Coltorti aber keine Herausforderung. Es folgten weitere Fouls und Nicklichkeiten bis Schiedsrichter Norbert Grudzinski die etwa 12.000 Zuschauer in der Voith-Arena zum Getränkestand schickte.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs sahen die Fans den ersten sehenswerten Spielzug der Partie mit Emil Forsberg als Vollziehendem, der Schuss des Schweden hätte unter die Latte gepasst – allerdings konnte Zimmermann den Führungstreffer für die Roten Bullen ebenfalls sehenswert vereiteln. Der erste Treffer fiel dann auf der Gegenseite: Nach Eckball und Schüsschen von der Strafraumraumkante lenkte Niederlechner den Ball in der 51. Minute mit der Fußspitze ins kurze Eck: 1:0 für Heidenheim.

Rote Bullen finden keine Mittel

RB Leipzig reagiert prompt, der bis dahin eher unauffällige Yussuf Poulsen kämpfte sich auf der rechten Seit durch, zog ab – aber wieder vergeblich, Zimmermann begrub die Kugel unter sich. Die beiden Trainer novellierten nun ihre taktischen Marschrouten, Leipzig rückte seine Reihen weiter nach vorn, Heidenheim verlegte sich aufs Kontern. Die Gastgeber kamen damit deutlich besser zurecht, hatten in der Folge mehrfach Chancen auf einen zweiten Treffer. Auch Dank der Flugkünste von Fabio Coltorti blieben die ungenutzt.

RB-Coach Beierlorzer reagierte, brachte in der 70. Minute mit Anté Rebic (für Diego Demme) praktisch den vierten Stürmer. Als dies kaum Wirkungs zeigte, zog auch noch Yordy Reyna sein Leibchen aus und machte Damari auf der Bank Platz. Die Messestädter warfen nun fast alles nach vorn, wollten den Ausgleich mit aller Macht erzwingen. Chancen hatte trotzdem weiterhin eher nur Heidenheim. So versuchte es Andreas Voglsammer in der 83. mit einem Schlenzer von der linken Strafraumseite, die 1,96 Meter Fabio Coltorti bekamen aber noch ihre Finger dran. Den Roten Bullen fiel auch nun nicht mehr viel ein und somit blieb es beim verdienten Sieg für die Heidenheimer.

Statistik:

1. FC Heidenheim - RB Leipzig 1:0 (0:0)

Tor: Florian Niederlechner (51. Minute)

Zuschauer in der Voith-Arena: 12.000

Aufstellung 1. FC Heidenheim: Zimmermann, Strauß, Kraus, Wittek, Heise, Griesbeck, Titsch-Rivero, Leipertz (67. Voglsammer), Schnatterer, Niederlechner (90. Göhlert), Grimaldi (77. Bagceci)

Aufstellung RB Leipzig: Coltorti, Demme (71. Rebic), Klostermann, Rodnei, Jung, Hierländer (18. Kalmar), Kimmich,

Kaiser, Forsberg, Poulsen, Damari (78. Reyna)

Schiedsrichter: Norbert Grudzinski (Hamburg)

Matthias Puppe

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