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FC Getafe zeigt Schwachstellen von RB Leipzig auf – Jungspunde treffen gegen die Spanier

FC Getafe zeigt Schwachstellen von RB Leipzig auf – Jungspunde treffen gegen die Spanier

Leipzig. RB Leipzig hat sein vorletztes Testspiel in diesem Sommer verloren. Die Roten Bullen unterlagen dem spanischen Erstligisten FC Getafe am Mittwochabend im eigenen Stadion mit 2:3 (0:2).

Das letzte Vorbereitungsspiel bestreitet der Zweitliga-Aufsteiger am Sonnabend gegen die Queens Park Rangers, dann mit der möglichen Startformation für den Ligaauftakt.

 

Eine Woche vor dem Saisonbeginn haben die Roten Bullen ihre Schwachstellen aufgezeigt bekommen. Zwei Tore nach Pässen ins Herz der Leipziger Abwehr haben die Gastgeber in der ersten Halbzeit ins Hintertreffen gebracht. „Eine verdiente Niederlage für uns“, sagte RB-Coach Alexander Zorniger. Er hatte sich im Vergleich zum Spiel gegen Paris Saint Germain für ein anderes System entschieden und ließ eine 4-4-2-Formation spielen. Der Trainer wollte mit Blick auf die künftigen spielstarken Teams in der Liga eine defensivere Variante ausprobieren. „Es war ganz schlecht, was wir da gemacht haben“, stellte Zorniger fest.

 

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Leipzig. RB Leipzig hat sein vorletztes Testspiel in diesem Sommer verloren. Die Roten Bullen unterlagen dem spanischen Erstligisten FC Getafe am Mittwochabend im eigenen Stadion mit 2:3 (0:2). Das letzte Vorbereitungsspiel bestreitet der Zweitliga-Aufsteiger am Sonnabend gegen die Queens Park Rangers, dann mit der möglichen Startformation für den Ligaauftakt.

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Hinten dicht stehen und vorn über die Flügel die beiden Spitzen Daniel Frahn und Terrence Boyd in Stellung bringen, diese Taktik schien in den ersten 20 Minuten noch aufzugehen. Yussuf Poulsen setzte sich schon in der fünften Minute auf der rechten Außenbahn durch und flankte flach in den Strafraum. Der Ball war zu scharf für Frahn, der zwei Meter vor der Torlinie knapp das Leder verpasste. Weitere Schüsse von Poulsen und Boyd blieben ohne Erfolg.

 

Anders der spanische Erstligist, dem in den ersten 25 Minuten in der Offensive wenig gelang. Getafe steckte einen Ball auf Mittelstürmer Alvaro Vasquez durch. Der Angreifer lief mutterseelenallein in den RB-Strafraum, legte sich den Ball zurecht und schob in die lange Ecke zum 0:1. Die Abwehrreihe sah dabei unglücklich aus, die Abseitsfalle funktionierte nicht.

Vier Minuten später zeigten die Gäste diesen Spielzug gleich noch einmal. Wieder der Ball auf Vasquez, der gerade von Swansea City aus der Premier League nach einem Jahr zurück nach Hause gekehrt ist. Der Mittelstürmer ließ auch dieses Mal RB-Keeper Benjamin Bellot keine Chance. Der Coltorti-Ersatz spielte sonst unauffällig, war zur Stelle, wenn er gebraucht wurde, musste aber auch keine klareren Gelegenheiten mehr klären.

 

Zorniger reagierte, ließ seine Männer in der zweiten Hälfte die offensivere 4-3-2-1-Variante spielen und wechselte gleich auf neun Positionen – mit Erfolg. Ausgerechnet zwei Jungspunde, die in der vergangenen Saison noch für die U 19 aufliefen, brachten RB zurück ins Spiel. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff traf Smail Prevljak zum Anschluss. Der Bosnier ließ in der 62. Minute den Ball im Strafraum wunderschön auf seinen Kumpel Patrick Strauß abtropfen, der zum Ausgleich vollendete. Dazwischen setzte Matthias Morys den Ball noch an den Pfosten.

Das gerade die beiden Youngster traf, wundert Teamkollege Georg Teigl nicht. „Die Beiden haben es wirklich drauf“, so der Österreicher. Und auch Zorniger freute sich: „Patrick gefällt mir von Woche zu Woche besser.“ Einige Einwechsler nutzten gerade ihre Chancen.

 

Beste Unterhaltung also für die 5873 Zuschauer, die in der 68. Minute allerdings die erneute Führung von Getafe durch Pedro Astray miterlebten. Trotz der Niederlage: „Es ist alles im Rahmen, Getafe hatte viele bewegliche Spieler. Nur weil wir einmal Paris schlagen, wachsen die Bäume nicht in den Himmel“, meinte der Trainer.

Das Catering, wegen langer Schlangen und Wartezeit in der vergangenen Woche heftig kritisiert, funktionierte am Mittwochabend übrigens reibungslos.

1. Halbzeit - RB Leipzig:

Bellot – Jung, Willers, Sebastian, Heidinger, Khedira, Kaiser, Hierländer, Poulsen, Frahn, Boyd

2. Halbzeit – RB Leipzig:

Dähne – Heidinger (71. Schinke), Hoheneder, Willers, Teigl, Strauß, Thomalla, Fandrich, Morys, Palacios, Prevljak

 

1. Halbzeit - FC Getafe:

Codina – Alexis, Lago, Carlos, Rodriguez, Sammir, Vazquez, D. Castro, Valera, Yoda, Hinestroza

2. Halbzeit – FC Getafe:

Codina - Lopez Carlos, Astray, Lafita, Sarabia, Arroyo, Leon, Escudero, Laborgue, Buendia,

 

Tore:

0:1 Vasquez (25.), 0:2 Vasquez (29.), 1:2 Prevljak (47.), 2:2 Strauß (62.), 2:3 Astray (68.)

 

Zuschauer:

5873

Matthias Roth

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