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Hoheneder erlöst RB Leipzig mit seinem Tor in Fürth: Erster Auswärtssieg seit vier Monaten

Hoheneder erlöst RB Leipzig mit seinem Tor in Fürth: Erster Auswärtssieg seit vier Monaten

Leipzig. RB Leipzig hat die Hinrunde der 2. Fußball-Bundesliga am Freitagabend mit einem versöhnlichen Erfolg abgeschlossen und wahrt damit den Anschluss an die Tabellenspitze.

Beim direkten Verfolger SpVgg Greuther Fürth gewann RasenBallsport dank eines Tores von Verteidiger Niklas Hoheneder mit 1:0 (0:0), klettert vorerst auf den dritten Tabellenplatz und damit einen Aufstiegsrang. Der letzte Auswärtserfolg datierte vom 10. August.

"Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung", sagte der Sieg-Torschütze Hoheneder und fügte hinzu: "Dass es so ein Stocher-Tor wird ist egal, der Dreier war entscheidend."

   

RB-Trainer Zorniger entschied sich im Stadion am Laubenweg für das Sturm-Duo Ante Rebic, der sein Startelf-Debüt feierte, und Georg Teigl. Denn mit Yussuf Poulsen, Daniel Frahn und Terrence Boyd fehlten gleich drei Offensivkräfte.

Fürth war seit vier Spielen sieglos, Leipzig gewann nur eines der letzten fünf Spiele. Das Duell der kriselnden Kontrahenten brachte in der Anfangsphase wenige aufregende Szenen. Leipzig verschaffte sich mit seiner flotten Spielweise immer wieder Räume, kam aber nicht zu Torchancen. Diego Demmes Distanzschuss nach einer Viertelstunde rauschte nur wenige Zentimeter am Kasten der Kleeblätter vorbei.

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Leipzig. RB Leipzig hat die Hinrunde der 2. Fußball-Bundesliga am Freitagabend mit einem versöhnlichen Erfolg abgeschlossen und wahrt damit den Anschluss an die Tabellenspitze. Beim direkten Verfolger SpVgg Greuther Fürth gewann RasenBallsport dank eines Tores von Verteidiger Niklas Hoheneder mit 1:0 (0:0) und klettert vorerst auf den dritten Tabellenplatz. Der letzte Auswärtserfolg datierte vom 10. August.

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Richtig brenzlig wurde es für RasenBallsport in der 20. Minute, als Goran Sukalo nach einer Ecke per Kopf die Latte traf. Fünf Treffer erzielten die Fürther schon auf diese Weise – drittbester Wert in der zweiten Liga. Eine zweite glasklare Möglichkeit erspielte sich der Gastgeber in der 32. Minute. Nach Gewühl im Strafraum landete der Ball eher zufällig bei Niko Gießelmann, der drei Meter vor dem Tor aber an Leipzigs Keeper Fabio Coltorti scheiterte.

Die beste Möglichkeit im ersten Durchgang für die Roten Bullen hatte Kapitän Dominik Kaiser: Nach einer knappen halben Stunde bekam er kurz vor dem Strafraum einen Freistoß – doch Fürths Keeper kratzte den Schuss aus der Torwartecke. Das Team von Trainer Frank Kramer ging mit einem Chancenplus in die Kabine. Leipzig hatte aber in den ersten 45 Minuten mehr Ballbesitz.  

In der zweiten Halbzeit versuchtes es Zorniger mit einer taktischern Veränderung: Teigl rutschte vom Sturm auf seine normale Rechtsverteidiger-Position, dafür gesellte sich Sebastian Heidinger mit in die Spitze. Doch die Partie nahm nicht die Geschwindigkeit des ersten Durchgangs auf.

Als sei Leipzig personell derzeit nicht schon genug geschwächt, musste Mittelfeldstratege Rani Khedira in der 63. Minute mit Oberschenkelproblemen vom Platz, für ihn kam der ungarische Nationalspieler Zsolt Kalmar. Knapp zehn Minuten danach erneut ein Wechsel bei den Bullen: Matthias Morys ersetzte den mit einer gelben Karte vorbelasteten Clemens Fandrich.  

 

Dann erlöste Niklas Hoheneder sein Team: Nach einer Ecke von Kaiser klärte Fürths Hesl zunächst gegen Leipzigs Innenverteidiger Compper auf der Linie, aber sein Österreichischer Kollege staubte aus kurzer Distanz zum 1:0 ab.

Die Vorentscheidung hatte Ante Rebic auf dem Fuß, als er nur zwei Minuten später allein auf das Fürther Tor ging. Der Kroate dachte wohl, einen Abseitspfiff gehört zu haben und schoß aus extrem ungünstiger Position aufs Tor, obwohl er ungestört hätte weitergehen können. Fürth köpfte kurz vor Schluss noch einmal haarscharf über die Latte, es blieb beim knappen Leipziger Erfolg und dem zweiten Auswärtssieg der Saison.

Statistik:

RB: Coltorti – Heidinger, Hoheneder, Compper, Jung – Fandrich (72. Morys), Khedira (63. Kalmar), Demme – Kaiser (C) – Teigl, Rebić (89. Klostermann)

Fürth: Hesl (C) – Pledl, Caligiuri, Röcker, Gießelmann – Schröck (75. Weilandt), Fürstner (80. Wurtz), Stiepermann, Sukalo (46. Korcsmar) – Przybylko, Zulj

Tore: 0:1 Hoheneder (77.)

Zuschauer: 10.225

Anne Grimm

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