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Keine Tore im Spitzenspiel – RB Leipzig rettet Punkt und klettert auf Tabellenplatz drei

Keine Tore im Spitzenspiel – RB Leipzig rettet Punkt und klettert auf Tabellenplatz drei

Im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Kaiserlautern gab es am Montagabend beim 0:0 keinen Sieger. Dabei trafen die Roten Teufel zweimal das Aluminium.

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Yussuf Poulsen (l.) von RB Leipzig konnte seine Kopfballstärke gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht ausspielen: Am Montag trennten sich beide Teams 0:0.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die Roten Bullen sind dank des Unentschiedens weiterhin nur einen Punkt vom direkten Aufstiegsrang entfernt. Seit Januar und saisonübergreifend 14 Partien ist das Team von Trainer Alexander Zorniger im eigenen Stadion schon ungeschlagen.

 

Zufrieden war auf Leipziger Seite aber keiner. „Wir müssen aggressiver spielen und mit dem Ball mehr Ruhe ausstrahlen“, sagte Rani Khedira. „Nach vorne war das zu wenig. Wir haben nicht genug gebrannt“, meinte Dominik Kaiser.

In der Startelf gab es gleich zwei Überraschungen: Joshua Kimmich rückte für Diego Demme ins Aufgebot, Stefan Hierländer durfte wieder von Beginn an ran. Auf der rechten Seite verteidigte Sebastian Heidinger für Georg Teigl. Außerdem zurück: Marvin Compper in der Innenverteidigung.

Leipzig startet aggressiv – Weckruf für die Gäste in der 13. Minute

25.637 Zuschauer waren gekommen, auch U21-Nationaltrainer Horst Hrubesch saß auf der Tribüne. Sie alle sahen eine Anfangsphase, die sich fast ausschließlich in der Lauterer Hälfte abspielte. Leipzig aggressiv, mit Tempo und mehr Ballbesitz. Die Roten Teufel fielen das erste Mal durch den Distanzschuss von Amin Younes nach 13 Minuten auf. Das war so etwas wie der Weckruf für die Gäste, die nun mehr Druck aufbauten und die Partie an sich rissen.

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Leipzig. Im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Kaiserlautern gab es am Montagabend beim 0:0 keinen Sieger. Dabei trafen die Roten Teufel zweimal das Aluminium. Die Roten Bullen sind dank des Unentschiedens weiterhin nur einen Punkt vom direkten Aufstiegsrang entfernt. In der Startelf gab es gleich zwei Überraschungen.

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Nach 22 Minuten wurde es nach einer Ecke brenzlig, aber RB-Keeper Fabio Coltorti warf sich erfolgreich in den Ball. Kurz darauf glänzte der FCK nach einem Pass in die Schnittstelle der Leipziger Abwehr. Doch erneut hielt der Schweizer Hüne den RB-Kasten sauber. Vor allem über die linke Seite wurden die Lauterer immer wieder gefährlich.

Nach einer Ecke köpfte Willi Orban sogar gegen die Latte (29.) – die dritte Großchance innerhalb von zehn Minuten. Leipzig gelang nur selten ein Befreiungsschlag. Kurz vor der Pause zwei Szenen, in denen sich das Zorniger-Team durch den Strafraum kombinierte, allerdings nicht zum Abschluss kam. Die erste Halbzeit ging eindeutig an die Gäste – das belegte auch die Statistik: 54,6 Prozent gewonnene Zweikämpfe, zwölf Torschüsse, 68,1 Prozent erfolgreiche Pässe für den FCK. „Es war extrem glücklich, mit 0:0 in die Pause zu gehen“, sagte Mittelfeldmotor Kaiser.

 

Kaiserlautern trifft zweimal das Aluminium

Bereits in der 54. Minute nahm RB-Coach Zorniger einen Doppelwechsel vor: Für Kapitän Frahn kam Terrence Boyd im Sturm, Georg Teigl ersetzte Kimmich. Der Österreicher rückte auf die Außenbahn, Heidinger ins Mittelfeld. Nur eine Minute später schoss Dominik Kaiser einen brandgefährlichen Freistoß aus knapp 30 Metern, den FCK-Keeper Sippl zur Ecke klärte. „Wichtig für uns ist, dass wir heute die bessere Mannschaft waren“, sagte Kaiserslauterns Torhüter.  

Die Roten Teufel trafen in der 67. Minute zum zweiten Mal in dieser Partie das Aluminium. Younes passte perfekt auf Hofmann, der Stürmer umkurvte Coltorti und schoss aus spitzem Winkel an den linken Außenpfosten.  

US-Boy Boyd ackerte für Leipzig und legte Poulsen in der 78. Minute fast die Führung auf den Fuß, doch der Däne konnte den Ball nicht über die Linie drücken, auch weil sein Gegenspieler noch abfälschte. Zorniger nutzte sein Wechselkontingent komplett aus, brachte nun auch noch Diego Demme für Hierländer. In der Schlussphase war Leipzig das aktivere Team, wurde häufig durch Fouls gestoppt, aber es blieb beim torlosen Remis.

„Aus meiner Sicht waren wir in der ersten Halbzeit besser und haben insgesamt exzellent verteidigt“, sagte FCK-Coach Kosta Runjaic. Sein Kollege Zorniger meinte: „Mit dem Resultat müssen wir zufrieden sein. Aber mit der Passivität von heute frisst uns Darmstadt im nächsten Spiel auf.“

Statistik:

RB:

Coltorti - Heidinger, Sebastian, Compper, Jung – Kimmich (54. Teigl), Khedira, Hierländer (78. Demme) - Kaiser - Poulsen, Frahn (54. Boyd)

FCK:

Sippel - Schulze, Orban, Heintz, Löwe (68. Zimmer) - Karl, Jenssen – Matmour (59. Fomitschow), Younes (78. Gaus), Stöger - Hofmann

Tore:

keine

Zuschauer:

25.637

Anne Grimm

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