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RB Leipzig holt in Unterzahl Punkt gegen Aalen – Jung fliegt mit Ampelkarte vom Platz

RB Leipzig holt in Unterzahl Punkt gegen Aalen – Jung fliegt mit Ampelkarte vom Platz

RB Leipzig hat im vorletzten Spiel vor der Winterpause beim VfR Aalen ein knappes Remis geholt. In der Scholz-Arena konnte Leipzig gegen die Baden-Württemberger kaum Akzente setzen.

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Aalens Dominick Drexler im Kampf um den Ball.

Quelle: dpa

Leipzig. Nach einer gelb-roten Karte für Außenverteidiger Anthony Jung erkämpfte RB mit viel Glück das Unentschieden gegen gallige Schwaben.

"Wir waren im läuferischen Bereich heute nicht so auf der Höhe wie sonst. Aalen hat sehr viel Druck gemacht und ein gutes Zweikampfverhalten gehabt: Aber Gott sei Dank nicht die Qualität, Tore zu schießen", sagte RB-Trainer Alexander Zorniger nach dem Spiel. Da die etatmäßigen Stürmer Poulsen, Boyd und Rebic allesamt verletzt ausfielen, setzte Zorniger in vorderster Front auf das Duo Daniel Frahn/Matthias Morys. Georg Teigl rückte auf die rechte Seite zurück, Fandrich musste auf der Bank Platz nehmen.

RB spielte von Beginn an offensiv und druckvoll und kam zu Chancen. Aalen hielt mit Härte dagegen: Nach einem rüden Einsteigen gegen Diego Demme sah Hainault bereits nach fünf Minuten den gelben Karton. Bei teils strömenden Regen und schwierigen Platzverhältnissen kämpften beide Teams mit offenem Visier.

Aalen fand nach einer Weile besser in die Partie und erstickte viele Offensivbemühungen der Messestädter. Die Schwaben standen bis dato hinten sicher, setzten aber auch immer wieder Nadelstiche. Daghfous schoss in der 14. Minute nur haarscharf am Leipziger Tor vorbei, genau wie Drexler nach einer halben Stunde. Dominik Kaiser prüfte Aalens Torhüter Bernhardt mit mehreren unplatzierten Fernschüssen. Die Schwaben wurden jedoch immer stärker und kamen zu eindeutigen Möglichkeiten, Klauß traf mit einem Volleyschuss in der 40. Minute aber nur den rechten Pfosten.

Den Zuschauern in der Scholz-Arena bot sich in der ersten Hälfte eine kampfbetonte und intensive Partie mit Vorteilen für die Heimelf. Leipzig war mit dem Unentschieden gut bedient, denn die Hausherren zeigten eine engagierte Leistung und hatten die besseren Chancen.

Gelb-Rot für Jung – Leipzig in Unterzahl

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Schiedsrichter Markus Wingenbach zeigt Gelb-Rot gegen Leipzigs Anthony Jung.

Quelle: dpa

Und auch Halbzeit zwei ließ sich für RB nicht besser an. Tormann Coltorti zeigte beim Herauslaufen kurz nach Wiederanpfiff eine Unsicherheit: Der VfR konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Ein nächster Aufreger ließ nicht lange auf sich warten. Der erst kurz zuvor verwarnte Anthony Jung senste in der 55. Minute den durchgebrochenen Daghfous um und musste mit Gelb-Rot den Platz verlassen.

Leipzig hatte nun noch über eine halbe Stunde in Unterzahl zu absolvieren. RB-Trainer Zorniger reagierte: Joshua Kimmich und Clemens Fandrich kamen für Frahn und Demme. Die Aalener drückten weiter, Klauß verpasste in der 72. Minute das RB-Tor abermals nur um Haaresbreite. Die Leipziger fanden offensiv praktisch nicht mehr statt und sahen sich schwäbischem Dauerdruck ausgesetzt. RB hielt den Angriffen des VfR Aalen bis zum Ende stand und konnte mit einem glücklichen Punkt im Gepäck die Heimreise antreten. Die Aalener hatten in der Nachspielzeit sogar noch einmal die Latte getroffen.

"Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt. Ich glaube, wir müssen mit dem einen Punkt zufrieden sein", so Mittelfeld-Akteur Diego Demme nach der Partie. Am kommenden Montag ist 1860 München zum letzten Spiel in diesem Jahr in Leipzig zu Gast. Die Partie wird um 20.15 Uhr in der Red Bull Arena angepfiffen.

Aalen: Bernhardt, Ofosu-Ayeh, Barth, Hainault, Feick, Grech, Daghfous, Ludwig, Gjasula (Oesterhelweg, 78.), Drexler, Klauß (Weiß, 84.)

RB Leipzig: Coltorti, Heidinger, Hoheneder, Compper, Jung, Khedira, Teigl, Demme (Kimmich, 59.) , Kaiser, Morys (Kalmar, 87.) , Frahn (Fandrich, 59.)

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 5000

Gelbe Karten: Kaiser, Jung, Kimmich, Hoheneder - Hainault

Gelb-Rot: Jung

Alle Statistiken finden Sie zum Nachlesen in unserem Liveticker.

Marc Bohländer

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