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RB Leipzig stürmt an die Tabellenspitze – 3:1-Erfolg gegen Frankfurt

2. Fußball-Bundesliga RB Leipzig stürmt an die Tabellenspitze – 3:1-Erfolg gegen Frankfurt

Dank dreier Tore in nur neun Minuten ist RB Leipzig wieder Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga. Marcel Sabitzer und Dominik Kaiser versetzten mit ihren Treffern gegen den FSV Frankfurt den Anhang in Jubelstimmung.

Davie Selke im Zweikampf mit den Frankfurtern Alexander Huber Fanol Perdedaj.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. RB Leipzig ist wieder Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga. Die Schützlinge von Ralf Rangnick nahmen am Sonntag in der heimischen Red Bull Arena wacker kämpfende Kicker des FSV Frankfurt in nur neun Minuten auseinander. Kapitän Dominik Kaiser und Marcel Sabitzer (mit einem Doppelpack) sorgten zwischen der 58. und 67. Spielminute für die 3:0-Vorentscheidung. Den Gästen aus Hessen gelang nur noch der Anschlusstreffer. Weil der bisherige Spitzenreiter SC Freiburg beim 1. FC Nürnberg mit 1:2 verlor, schiebt sich RB Leipzig auf die Sonnenseite der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Trainer Ralf Rangnick hatte vor der Partie gewarnt, der Gegner aus Hessen mit Ex-RBL-Trainer Tomas Oral sei ein Stolperstein. „Das war das erwartet schwere Spiel. Richtig gut wurde es erst in der zweiten Halbzeit. Da hatten wir mehr Zug zum Tor und auch mehr Präzision“, sagte Rangnick beim Pay TV-Sender Sky. Matchwinner Sabitzer sieht die Tabellenführung vorerst nur als Momentaufnahme: "Es kann auch sehr schnell wieder runtergehen. Natürlich freue ich mich über die zwei Tore, aber wichtiger ist, dass wir gewonnen haben“, so der Österreicher.

Die Roten Bullen begannen am Sonntagnachmittag wie die Feuerwehr, bedrängten den Strafraum von FSV-Torwart Andre Weis schon frühzeitig. Die erste große Chance hatte Kapitän Kaiser in der zehnten Minute: Nach schönem Steilpass von Sabitzer wurde Yussuf Poulsen vor dem FSV-Kasten noch abgedrängt, sein Pass auf Kaiser führte zum Abschluss – aber nicht zum Tor.

Dank dreier Tore in nur neun Minuten ist RB Leipzig wieder Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga. Marcel Sabitzer und Dominik Kaiser versetzten mit ihren Treffern beim 3:1 (0:0) gegen den FSV Frankfurt den Anhang der Roten Bullen in Jubelstimmung.

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RB drückte weiter, allen voran mit dem motivierten Poulsen. Der Däne flankte in der 13. Minute von links, fand aber keinen Abnehmer. Zwei Minuten später zog Poulsen aus 18 Metern in Richtung langes Eck ab, der Ball klatschte aber nur an den Pfosten.

Die gut 50 Gästefans aus Hessen mussten einige Zeit warten, bis ihr Team das erste Mal die defensive Grundhaltung aufgab und auch ans Torschießen dachte: Ein schöner Versuch von Dani Schahin aus der Drehung heraus wurde in der 25. Minute gerade noch geblockt. Kurze Zeit später musste der bis dahin kaum geforderte Atinc Nukan seine ganze Körperlänge in die Waagschale werfen, konnte einen Schuss von Fanol Perdedaj der Länge nach entschärfen. Torlos ging es in die Kabinen.

RB Leipzig dreht auf: Drei Treffer in neun Minuten

Im zweiten Durchgang benötigten beide Teams eine kurze Orientierungsphase, bis wieder echte Chancen heraussprangen. Und RB Leipzig nutzte die ersten Hochkaräter prompt: Nach einem abgeblockten Freistoß von Rechts trudelte das Leder in der 58. Minuten zu Kaiser an der Strafraumgrenze. Dessen Schuss ging durch Mann und Maus hindurch bis zu Marcel Sabitzer. Dieser musste direkt vor FSV-Keeper Weis nur noch einschieben: Tor für RB Leipzig. Jubel im weiten Rund am Sportforum.

Der K.O.-Schlag für die kämpfenden Frankfurter folgte spektakulär nur drei Minuten später. Der weiter entfesselt aufspielende Poulsen lupfte den Ball nach Doppelpass zu Kaiser, der per Seitfallzieher von der Strafraumkante ins rechte untere Ecke vollendete: 2:0. Und weitere fünf Minuten später kam der Ball nach Schuss von Bruno und anschließendem Ping-Pong an Gegners Hacken erneut zu Sabitzer, der auf 3:0 erhöhen konnte.

Die rund 19.000 RB-Fans waren nun in Jubellaune, der Fanblock am Hüpfen. Nicht mitfeiern wollte allerdings FSV-Kreativspieler Fanol Perdedaj. Der Frankfurter nutzte postwendend eine Unachtsamkeit in der RB-Defensive nach Schuss von Shahin und Abpraller von RB-Torwart Fabio Coltorti und verkürzte in der 68. Minute auf nur noch 1:3.

Frankfurt witterte nun wieder etwas Morgenluft, RB-Trainer Ralf Rangnick reagierte und brachte den defensiveren Rhani Khedira für Sabitzer. Und das zeigte Wirkung, die Leipziger wirkten wieder klar überlegen. Bei den Gästen aus Hessen schwanden zudem allmählich auch die Kräfte. In der 85. Spielminute hätte Yussuf Pouslen fast noch auf 4:1 erhöht, sein Versuch konnte von FSV-Torwart André Weis aber noch aus der Ecke gekratzt werden. Somit blieb es beim verdienten Triumph für die Roten Bullen.

mpu

Spielstatistik

RB Leipzig - FSV Frankfurt 3:1 (0:0)

Zuschauer in der Red Bull Arena: 19.119

Tore: 1:0 Sabitzer (57.), 2:0 Kaiser (61.), 3:0 Sabitzer (66.), 3:1 Perdedaj (67.)

Aufstellungen:

RB Leipzig: Coltorti - Teigl, Orban, Nukan, Halstenberg - Kaiser, Ilsanker, Forsberg (85. Jung) Sabitzer (79. Khedira) - Poulsen, Selke (46. Bruno)

FSV Frankfurt: Weis - Huber, Gugganig, Ballas, Haji Safi - Konrad, Perdedaj - Pires (84. Park), Halimi, Epstein (74. Dedic) - Schahin 

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